Umstrittener Grosskredit

Grosser Rat kürzt Kredit für Energieförderung auf 7,2 Millionen Franken

Solaranlagen werden nur unterstützt, wenn keine Gelder zur kostendeckenden Einspeisung (KEV) beschlossen worden sind.

Solaranlagen werden nur unterstützt, wenn keine Gelder zur kostendeckenden Einspeisung (KEV) beschlossen worden sind.

Die SVP wollte gar kein Geld geben. Statt der für 2014 und 2015 beantragten 8,4 Millionen Franken kürzte der Rat den Betrag auf total 7,4 Millionen Franken.

Die SVP wollte nicht auf die Vorlage eintreten, weil damit primär die Subventionswirtschaft gefördert werde. Kritisch äusserten sich auch die FDP und die CVP, die schon zu Beginn der Debatte eine Kürzung in Aussicht stellten. Der Antrag auf Nichteintreten wurde aber sehr deutlich abgelehnt.

Sparen bei alternativer Energie

Sparen bei alternativer Energie

Die weiteren Mitte- und Linksparteien wehrten sich vehement für den vollen Kredit von 8,4 Millionen Franken. Der von der FDP konkret beantragte Nettokredit von 7,2 Millionen Franken wurde auch von grossen Teilen der SVP und der CVP unterstützt. Diskutiert wurde die Frage, ob auch der Bruttokredit von 14 Millionen Franken (inklusiv Gelder des Bundes) gekürzt werden müsste. Ein Antrag dazu wurde aber nicht gestellt.

Baudirektor Stephan Attiger plädierte für die volle Summe des ja bereits reduzierten Kredits. Das sei ein Auftrag des Bundes, den der Aargau erfüllen müsse. Aber die Mehrheit des Rats wollte die Summe auch deshalb kürzen, weil das Fördergeld in den letzten Jahren nicht voll ausgeschöpft worden ist.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1