Die Kommission für Gesundheit und Sozialwesen (GSW)hat mit deutlicher Mehrheit zugestimmt, dass mit Grossunterkünften genügend Asylunterkünfte im Aargau geschaffen werden sollen.

Bis zur zweiten Lesung, die voraussichtlich anfangs Juni 2014 stattfindet, hat der Regierungsrat einige Prüfungsanträge zu bearbeiten.

Gefordert wird, dass klarer geregelt wird, wann Kanton und wann Gemeinde zuständig sind. Und dass Gemeinden mit Grossunterkünften entschädigt werden. Wer dagegen keine Asylsuchenden aufnimmt - egal ob gewollt oder nicht -, soll eine Abgabe zahlen.

Eine Mehrheit der Kommission begrüsst es, dass Asyl suchende Kinder und Jugendliche während den ersten Monaten ihres Aufenthalts spezielle Einschulungskurse besuchen.

Eine Mehreit der Kommission lehnt es dagegen ab, dass renitente Asylbewerber in eine geschlossene Unterkunft eingewiesen werden können. (pz)

Grossratskommission für neue Strategie mit Grossunterkünften

Grossratskommission für neue Strategie mit Grossunterkünften