Die Grippe fesselt in diesen Tagen wieder viele Leute ans Bett. Wie bereits letztes Jahr sind die Viren gemäss Bundesamt für Statistik (BAG) eher früh gekommen. Das BAG führt dies auf das wechselhafte und kalte Wetter im November und Dezember zurück, das Schnee bis in tiefe Lagen brachte. Ende Dezember ist die Zahl der Grippefälle in der ganzen Schweiz gestiegen und die Kurve zeigt weiter nach oben. Laut BAG ist der epidemische Schwellenwert von 68 Grippeverdachtsfällen pro 100 000 Einwohner kurz vor den Weihnachtstagen überschritten worden. In vier von sechs Regionen ist die Grippe weit verbreitet.

Dazu gehören auch die Kantone Aargau, Solothurn, Basel-Stadt und Baselland mit 104,4 Fällen pro 100 000 Einwohner. Am stärksten von der Grippe betroffen sind gemäss BAG kleine Kinder im Alter von 0 bis 4 Jahren.

Um sich vor der Grippe zu schützen, rät das BAG, die Hände regelmässig zu waschen und bei ersten Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost oder Gliederschmerzen möglichst rasch nach Hause zu gehen beziehungsweise zu Hause zu bleiben und sich richtig auszukurieren. Ausserdem können die eigenen Abwehrkräfte mobilisiert werden durch genügend Schlaf, ausgewogene Ernährung und lange Spaziergänge an der frischen Luft. (nla)