Freizeitsport

GLP-Grossrat Sander Mallien kritisiert rücksichtslose Biker im Wald – und will sensibilisieren

Rücksichtslose Biker verscheuchen Tiere und führen zu Kollisionen, findet Grossrat Sander Mallien.

Rücksichtslose Biker verscheuchen Tiere und führen zu Kollisionen, findet Grossrat Sander Mallien.

GLP-Grossrat Sander Mallien kritisiert Biker im Wald. Diese seien teilweise rücksichtlos und beeinträchtigten die Tiere. Nun fordert er vom Parlament Lösungen.

Während der Coronazeit wandten sich viele neuen Hobbys zu. Darunter: Velo fahren. Oder Biken. Dies kritisiert nun GLP-Grossrat Sander Mallien. Zwar, sagt er, sei es «an und für sich eine gute Sache, wenn die Leute mehr in den Wald gehen». Trotzdem sieht er Handlungsbedarf, denn «vor allem die völlig angefressenen» Biker fahren teilweise sehr rücksichtslos». Dies führe zu Kollisionen mit Fussgängern und verscheuche Rehe und Füchse. «Wo früher kleine Pfade waren, sind heute von den Bikern geschaffene kleine Waldstrassen. Die Biker beeinträchtigen das Rückzugsgebiet von Menschen und Tieren», stört sich der Grossrat.

Um dieses Problem zu lösen, fordert Mallien den Grossen Rat in einem Postulat dazu auf, Regulierungen zu prüfen. In Frage kämen für ihn Hinweisschilder im Wald, oder getrennte Bike-Pfade. Grundsätzlich, meint Mallien, brauche es aus seiner Sicht aber kein Gesetz. Viel eher käme eine Sensibilisierungskampagne in Frage. So könnten beispielsweise Bike-Händler Flyer verteilen, welche auf das Problem aufmerksam machen. «Die beste Lösung für den Aargau kenne ich jetzt noch nicht. Aber am besten verwenden unsere Regierungsräte mal ein bisschen Hirnschmalz, um das Problem zu lösen», meint der Grossrat. (ama)

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