Coronavirus

Gleiche Bildung für alle gefordert: Die Juso schreibt einen offenen Brief an Bildungsdirektor Alex Hürzeler

Für Schüler aus einer Risikogruppe geht der Fernunterricht weiter. (Symbolbild)

Für Schüler aus einer Risikogruppe geht der Fernunterricht weiter. (Symbolbild)

Gewisse Schüler können noch nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, weil das Coronavirus für sie besonders gefährlich ist. Das führe zu Chancenungleichheit, kritisiert die Juso. Die Partei wendet sich mit einem offenen Brief an die Aargauer Bildungsdirektion, und fordert diese zum handeln auf.

Die Juso hat einen offenen Brief an Bildungsdirektor Alex Hürzeler verfasst. Darin fordern sie den Aargauer Regierungsrat dazu auf, eine einheitliche Lösung für Schüler aus der Risikogruppe zu schaffen. Der Brief ist auf der Homepage der Juso Aargau publiziert. Seit dem 11. Mai findet der Unterricht im Aargau wieder in den Klassenzimmern statt. Doch nicht alle Schüler können am Präsenzunterricht teilnehmen. Jugendliche und Kinder mit Vorerkrankungen, zum Beispiel einer Autoimmunerkrankung, müssen weiterhin zu Hause bleiben, weil das Coronavirus für sie gefährlich verlaufen kann.

Die Juso kritisiert, dass die Betreuung dieser Schüler den sowieso schon überlasteten Schulen überlassen werde. Sie fordert von der Kantonsregierung nun aktiv zu werden und eine einheitliche Strategie zu schaffen, wie diese Schüler zum Unterricht kommen.

Die Jungpartei schlägt etwa vor, der Fernunterricht für die betroffenen Schüler könne von Lehrpersonen aus der Risikogruppe fortgeführt werden. Auch ein Teil der Lehrer muss weiterhin zu Hause bleiben, weil sie besonders gefährdet sind. (zaz)

Coronavirus: Link auf das Aargauer Dossier

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