Aarburg
Gemeinderat verbietet Witwe Glassterne aufs Grab zu stellen

Der Gemeinderat Aarburg verbietet einer Frau, das Grabmal ihres verstorbenen Gatten mit drei Glassternen zu schmücken. Nun will er mit der Witwe eine einvernehmliche Lösung in diesem Streitfall suchen. Glassteine soll es aber keine geben.

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Die Sterne des Anstosses: Grabstein mit drei Glassternen.

Die Sterne des Anstosses: Grabstein mit drei Glassternen.

Zofinger Tagblatt

Im Streit um die Gestaltung eines Grabsteins in Aarburg zeichnet sich eine Einigung ab. Der Gemeinderat ist fest entschlossen, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Auf seinen Entscheid, ausnahmsweise Glassterne auf einem Grabstein zu bewilligen, will er aber nicht zurückkommen.

Eine Witwe und der Gemeinderat Aarburg streiten seit längerer Zeit um einen bereits aufgestellten Grabstein. Die Gemeinde erlaubt es der Frau nicht, das Grabmal ihres verstorbenen Mannes mit drei Glassternen zu schmücken.

In einer Mitteilung vom Mittwoch äussert der Gemeinderat nun seinen Willen, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Wie diese aussieht soll im Gespräch mit den Beteiligten herausgefunden werden.

Gleichzeitig wehrt sich der Gemeinderat gegen die Kritik, die er für seinen Entscheid, keine Ausnahmebewilligung für die Glassterne zu erteilen, einstecken musste. Es habe sich um einen Entscheid des gesamten Gemeinderates gehandelt, heisst es in der Mitteilung.