Gourmetführer

Gault Millau: Sechs Aargauer Absteiger und zwei Lichtblicke aus Aarau und Rupperswil

Neu 14 Punkte für «Silvio’s Ampere» in Rupperswil.

Neu 14 Punkte für «Silvio’s Ampere» in Rupperswil.

Der Gourmetführer «Gault Millau» 2017 ist erschienen. Die Aargauer Restaurants schneiden dabei schlechter ab als noch im Vorjahr – gleich vier Lokale verschwinden aus dem Ranking.

Am Montag ist das «Gault Millau»-Ranking 2017 erschienen. Dabei fällt auf: Waren im Vorjahr noch 21 Aargauer Gastwirtschaften dabei - figurieren heuer nur noch 17 Lokale unter den besten 800 Restaurants der Schweiz. 

Mit 14 Punkten waren das "Central" (Safenwil) und das "Federal" (Zofingen) vor einem Jahr noch unter den Top-Restaurants der Schweiz aufgeführt. Jetzt gehören sie nicht mehr zum Kreis der besten 800 Restaurants der Schweiz.

Auch das "Einstein" (Aarau) und der Gasthof "Hirschen" (Lenzburg) sind im aktuellen Ranking nicht zu finden. Das Aarauer Lokal ist neu verpachtet und in Lenzburg verliess der Spitzenkoch das Lokal.  

"Silvio's Ampère" in Rupperswil weiter im Höhenflug

Zwei Aargauer Restaurants haben es zwar wieder in den Gault Millau geschafft, aber einen Punkt eingebüsst: Der "Bären" in Mägenwil hat neu nur noch 14 statt 15 Punkte und die "Seerose" (Meisterschwanden) rutschte von 14 auf 13 Punkte ab.

Zwei Aargauer Restaurant konnte zulegen: Das "Silvio's Ampère" in Rupperswil war im letzten Ranking ein Newcomer und stieg mit 13 Punkten ein. Das Lokal konnte die Leistung vom Vorjahr übertreffen und bekommt neu 14 Punkte. Ebenfalls von 13 auf 14 Punkte gesteigert hat sich das Restaurant «Mürset» aus Aarau. 

Ganz an der Spitze im Aargau ändert sich nichts. Ryokan Hasenberg (Widen) verzaubert mit ihrer japanischen Küche die Gault-Millau-Jury einmal mehr und erreichte wie im Vorjahr 16 Punkte. Dahinter folgen das "Essen'z" (Brugg), der "Schlossgarten" (Schöftland) und das "Rosmarin" (Lenzburg).  

Das beste Schweizer Restaurant bleibt das «Hôtel de Ville» in Crissier VD. «Gault Millau» bestätigte die 19 Punkte und verleiht dem Restaurant das Prädikat «wegweisende und überragende Küchenleistung.» Zum besten Koch des Jahres wurde der Tessiner Rico Zandonella vom Restaurant "Kunststuben" in Küsnacht ZH gewählt

Der letztjährige Vergleich der zwei Lenzburger Gault-Millau-Restaurants

Gault-Millau-Kampf in Lenzburg: Mit dem Rosmarin und dem Hirschen wirten in der Lenzburger Rathausgasse zwei Spitzenköche praktisch Tür an Tür. Wo isst man besser?

Gault-Millau-Kampf in Lenzburg: Mit dem Rosmarin und dem Hirschen wirten in der Lenzburger Rathausgasse zwei Spitzenköche praktisch Tür an Tür. Wo isst man besser?

Bunt und knallig - so kocht der Koch des Jahres

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Küsnacht ZH - 10.10.16 - Der Koch des Jahres heisst Rico Zandonella vom Restaurant "Rico's" in Küsnacht. Der 55-jährige Tessiner ist bekannt für bunte und knallige Farben auf dem Teller. Auch bei der Gestaltung des Restaurants setzt er ganz auf sein farbenfrohes Konzept.

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