Prominenz
Frauenrechtlerin, Komiker, Müesli-König: Diese 17 Persönlichkeiten aus dem Aargau müssen Sie kennen

Ciriaco Sforza, Urs Lehmann und Andy Hug sind Sport-Helden aus dem Aargau, die in der ganzen Schweiz bekannt sind. Unser Kanton hat aber auch grosse Persönlichkeiten herausgebracht, die nichts mit Sport am Hut haben. So zum Beispiel die erste Gynäkologin Europas, den Erfinder des Bierchermüeslis und ein Kriegsheld aus dem 14. Jahrhundert.

Nicola Imfeld, Sandra Meier
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Aargauer Persönlichkeiten
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Peach Weber, Komiker, aus Wohlen Er ist Komiker und Sänger: Peach (Peter) Weber ist im Freiamt in Wohlen aufgewachsen. Er wurde durch seine humorvollen Lieder bekannt. Der 64-Jährige hat einen neuen Weltrekord für den längsten Vorverkauf aller Zeiten aufgestellt. Am 15. Oktober 2027, einen Tag nach seinem 75. Geburtstag, hat Weber eine Veranstaltung im Zürcher Hallenstadion angekündigt. Diese ist bereits ausverkauft.
Der Niklaus-Thut-Brunnen ist das Wahrzeichen von Zofingen. Der Niklaus-Thut-Brunnen ist das Wahrzeichen von Zofingen. Thut Brunnen Silvesterspiel.
Ciriaco Sforza, Fussballer und Trainer, aus Wohlen AG «Ciri» Sforza kam in Wohlen AG zur Welt. Im Freiamt begann auch seine grosse Fussballkarriere: Über den FC Villmergen und FC Wohlen wechselte er zum Grasshopper Club Zürich, wo er den Durchbruch schaffte. Von Zürich aus wechselte er in die grosse Fussballwelt. Über Kaiserslautern, Bayern München und Inter Mailand ging es wieder zurück zu Kaiserslautern, wo er die deutsche Meisterschaft gewann. Sforza absolvierte 79 Länderspiele (7 Tore). Im Jahr 2006 lancierte er seine Trainerkarriere beim FC Luzern. Heute ist er auf Jobsuche.
Gertrud Heinzelmann wollte das Priesteramt auch für Frauen zulassen.
Alt-Bundesrat Emil Welti.
Pepe Lienhard, Musiker, aus Lenzburg Pepe Lienhard entdeckte seine Leidenschaft - die Musik - bereits in der Schule, wo er eine Band unter dem Namen "The College Stompers" gründete. Nach der Schule begann er ein Jura-Studium, welches er jedoch abbrach. Lienhard gründete ein Profi-Sextett, mit dem er zahlreiche Songs aufnahm. Der Aargauer nahm am Eurovision Song Contest mit dem Lied "Swiss Lady" teil und erreichte den 6. Platz.
Doris Leuthard, Bundesrätin, aus Merenschwand Die CVP-Politikerin gehört seit Ende 2008 dem Bundesrat an. Leuthard wuchs in Merenschwand. 1997 wurde sie in den Grossen Rat gewählt. Zwei Jahre folgte der Aufstieg in den Nationalrat. Sie ist in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2010 die Bundespräsidentin der Schweiz.
Urs Lehmann als Präsident des Schweizerischen Skiverbandes.
Andy Hug, Kampfsportler, aus Wohlen AG Der Freiämter ist der erfolgreichste Aargauer Kampfsportler der Geschichte. Andy Hug gewann mehrere Meisterschaften im Kockboxen, Thaiboxen, Kyokushinkai und K-1. Er erkrankte um die Jahrtausendwende an Leukämie. Am 24. August 2000 erlag er letztlich der Krankheit. Er bleibt als einer der grössten Schwergewichtler in der Geschichte des Kickboxens in Erinnerung. Andy Hug wurde zum bestbezahlten Kickboxer weltweit, blieb aber immer bodenständig.
Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann hat LSD entdeckt
Christian Haller, Schriftsteller, aus Brugg Der Schweizer Dramaturg und Schriftsteller schreibt Erzählungen, Romana und Bühnenstücke. 2006 erhielt er den Aargauer Literaturpreis. Einige seiner Werke wurden ins Russische und Rumänische übersetzt. Heute lebt der freie Autor in Laufenburg.
Friedrich Frey-Herosé stand 1834 vor einer grossen politischen Karriere
Erika Burkart, Schriftstellerin, aus Aristau Erika Burkart kam 1922 in Aarau zur Welt und wuchs in Aristau im Freiamt auf. Sie errichtete einige Jahre als Primarlehrerin, ehe sie diese Tätigkeit aufgrund einer Herzkrankheit aufgeben musste. Danach schrieb sich Gedichte und Romane. 2005 wurde ihr als erster Autorin der Grosse Schillerpreis der Schweizerischen Schillerstiftung für ihr Gesamtwerk zuteil. Am 14. April 2010 verstarb sie in Muri.
Erich von Däniken, Autor, aus Zofingen Mit 63 Millionen Exemplaren ist Erich von Däniken einer der erfolgreichsten Schweizer Autoren. In seinen Büchern schreibt von Däniken über Ausserirdische. Er glaubt daran, dass Aliens vor langer Zeit die Welt besucht haben. Zwei seiner Bücher wurden sogar verfilmt, weitere Filme wurden an seine Ideen angelehnt.
Der Erfinder des Bierchermüesli: Max Bircher-Benner
Werner Arber, Biologe und Nobelpreisträger, aus Gränichen Der heute 87-Jährige Werner Arber kam in Gränichen zur Welt und besuchte die Alte Kantonsschule Aarau. Später studierte er an der ETH Zürich Chemie und Physik, ehe er 1958 an der Universität Genf promovierte. Seit 1971 lehrte und forschte Werner Arber als Ordinarius für Molekulare Mikrobiologie am Biozentrum der Universität Basel, wo er später Präsident wurde. Im Jahr 1978 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.
René Baumann alias DJ BoBo, Sänger, aus Kölliken Er ist einer der erfolgreichsten Schweizer Sänger aller Zeiten. DJ BoBo (49) gelang mit dem im Herbst 1993 erschienen Album "Dance With Me" den Durchbruch. Der Aargauer erlangte mit seinem Hit "Chihuahua" Platz eins in Spanien und Mexiko. Er nahm 2007 für die Schweiz am Eurovision Song Contest teil, wo er im Halbfinal Platz 20 belegte und ausschied. 2017 geht er mit seinem neusten Album "Mystorial" auf Tour.

Aargauer Persönlichkeiten

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René Baumann alias DJ BoBo, Sänger, aus Kölliken:

13. Januar 2017: DJ Bobo beim ersten Konzert seiner Welttour in Rust, Deutschland.
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DJ Bobo wird im zarten Alter von 49 Jahren mit dem Lebenswerkpreis der Swiss Music Awards ausgezeichnet. (Archivbild 2015)
2003 bei der einmaligen Rückkehr in den ehemaligen Club «Don Paco» in Wohlen, wo er in den 80ern als Resident-DJ fest angestellt war. Monatslohn: 3000 Franken
1997 mit einem Synthesizer im Studio. Ein Promo-Bild für das «Live»-Magazin.
Beim FC Kölliken fand René Zuflucht, wenn der Stiefvater trank und Mama schlug. Er wurde Captain und Platzwart. Fussball spielt er bis heute, mit seiner Firmenmannschaft «DJ Bobo Team».
Mitgliederausweis des Jugendhauses Tuchlaube Aarau: Hier übte René Baumann als 16-Jähriger DJing und Tanzen.
DJ Bobo 1994 auf der Bühne im Zürcher Hallenstadion.
2002 erhielt DJ Bobo den Preis für den bestverkaufenden Schweizer Künstler.

13. Januar 2017: DJ Bobo beim ersten Konzert seiner Welttour in Rust, Deutschland.

KEYSTONE/AP dpa/PATRICK SEEGER

Er ist einer der erfolgreichsten Schweizer Sänger aller Zeiten. DJ BoBo (49) gelang mit dem im Herbst 1993 erschienen Album "Dance With Me" den Durchbruch. Der Aargauer erlangte mit seinem Hit "Chihuahua" Platz eins in Spanien und Mexiko. Er nahm 2007 für die Schweiz am Eurovision Song Contest teil, wo er im Halbfinal Platz 20 belegte und ausschied. 2017 geht er mit seinem neusten Album "Mystorial" auf Tour.

Gertrud Heinzelmann, Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin, aus Wohlen:

Gertrud Heinzelmann wollte das Priesteramt auch für Frauen zulassen.

Gertrud Heinzelmann wollte das Priesteramt auch für Frauen zulassen.

Screenshot Youtube

Die 1914 in Wohlen geborene Gertrud Heinzelmann kämpfte als Frauenrechtlerin für die rechtliche Gleichstellung von Frauen in Staat und Kirche. Bereits als 20-Jährige trat Heinzelmann 1934 dem Frauenstimmrechtsverein Zürich bei. Nach der Matura studierte sie Rechtswissenschaften an der Universität Zürich, welches sie mit einem Doktorat abschloss. Weltweite Beachtung fand Heinzelmann mit ihrer Eingabe ans 2. Vatikanische Konzil. Als überzeugte Katholikin verlangte sie die Zulassung der Frauen zum Priesteramt.

Friedrich Frey-Herosé, Alt-Bundesrat, Grosser Rat im Aargau:

Friedrich Frey-Herosé stand 1834 vor einer grossen politischen Karriere

Friedrich Frey-Herosé stand 1834 vor einer grossen politischen Karriere

Wikipedia

Der FDP-Politiker lebte von 1801 bis 1873. Er war Oberbefehlshaber der aargauischen Truppen. Im Jahr 1834 wurde er als Vertreter des Wahlkreises Othmarsingen in den Grossen Rat gewählt - es sollte der Beginn einer grossen politischen Karriere sein. Bei den ersten Wahlen zum Nationalrat (1848) erzielte Frey-Herosé das beste Ergebnis aller Aargauer Kandidaten. Im selben Jahr wurde er von der Bundesversammlung in den Bundesrat gewählt. Bis zu seinem Rücktritt 1866 bekleidete er zweimal das Amt des Bundespräsidenten.

Max Bircher-Benner, Erfinder des Birchermüesli, aus Aarau:

Der Erfinder des Bierchermüesli: Max Bircher-Benner

Der Erfinder des Bierchermüesli: Max Bircher-Benner

wikipedia

Max Bircher-Benner wurde am 22. August 1867 in Aarau geboren. Er machte seine Matura an der Alten Kantonsschule Aarau und studierte später Medizin in Zürich und Berlin. Bircher-Benner entwickelte das Birchermüesli und gilt als Pionier der Vollwertkost. Bircher verstarb am 24. Januar 1939 in Zürich.

Ciriaco Sforza, Fussballer und Trainer, aus Wohlen AG:

Ciriaco Sforza im Dress des FC Bayern München. (Archivbild)

Ciriaco Sforza im Dress des FC Bayern München. (Archivbild)

Keystone

«Ciri» Sforza kam in Wohlen AG zur Welt. Im Freiamt begann auch seine grosse Fussballkarriere: Über den FC Villmergen und FC Wohlen wechselte er zum Grasshopper Club Zürich, wo er den Durchbruch schaffte. Von Zürich aus wechselte er in die grosse Fussballwelt. Über Kaiserslautern, Bayern München und Inter Mailand ging es wieder zurück zu Kaiserslautern, wo er die deutsche Meisterschaft gewann. Sforza absolvierte 79 Länderspiele (7 Tore). Im Jahr 2006 lancierte er seine Trainerkarriere beim FC Luzern. Heute ist er auf Jobsuche.

Christian Haller, Schriftsteller, aus Brugg:

Christian Haller.

Christian Haller.

T+T Fotografie

Der Schweizer Dramaturg und Schriftsteller schreibt Erzählungen, Romana und Bühnenstücke. 2006 erhielt er den Aargauer Literaturpreis. Einige seiner Werke wurden ins Russische und Rumänische übersetzt. Heute lebt der freie Autor in Laufenburg.

Peach Weber, Komiker, aus Wohlen:

Peach Weber in einem sommerlichen Hawaii-Hemd. (Archivbild)

Peach Weber in einem sommerlichen Hawaii-Hemd. (Archivbild)

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Er ist Komiker und Sänger: Peach (Peter) Weber ist im Freiamt in Wohlen aufgewachsen. Er wurde durch seine humorvollen Lieder bekannt. Der 64-Jährige hat einen neuen Weltrekord für den längsten Vorverkauf aller Zeiten aufgestellt. Am 15. Oktober 2027, einen Tag nach seinem 75. Geburtstag, hat Weber eine Veranstaltung im Zürcher Hallenstadion angekündigt. Diese ist bereits ausverkauft.

Doris Leuthard, Bundesrätin, aus Merenschwand:

Doris Leuthard ist zum zweiten Mal zur Bundespräsidentin gewählt worden.
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Seit 1997 im Aargauer Grossen Rat kandidierte Doris Leuthard 1999 für den National- und Ständerat. Der damalige CVP-Parteisekretär liess Duschbeutel mit ihrem Gesicht verteilen. Der Slogan «Duschen mit Doris» hat sich bis heute gehalten.
Leuthards Nationalrats-Portrait.
Fünf Jahre nach ihrer Wahl ins Parlament wurde sie 2004 als Nachfolgerin von Philipp Stähelin zur Parteipräsidentin gewählt.
Zwei Jahre später folgte der nächste Blumenstrauss: Sie wurde von der CVP als Bundesratskandidatin und Nachfolgerin für Joseph Deiss vorgeschlagen.
Sie wurde 2006 mit 133 von 234 gültigen Stimmen gewählt.
Seit 2006 ist die Merenschwanderin Mitglied des Bundesrates. Sie steht dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation vor.
Der Bundesrat zur Zeit der Wahl von Leuthard. v.l.n.r.: Moritz Leuenberger, Micheline Calmy-Rey, Pascal Couchepin, Samuel Schmid, Christoph Blocher, Hans-Rudolf Merz, Doris Leuthard und Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz.
2008 erlebte sie auch die Abwahl Christoph Blochers und die daraus resultierende Abspaltung der BDP. Blocher wurde durch Eveline Widmer-Schlumpf ersetzt.
2010 wurde sie zum ersten Mal Bundespräsidentin. Hier steigt sie gerade aus dem Zug in Aarau.
2010: Küsschen für Bundespräsident Doris Leuthard in Paris
Im selben Jahr hielt sie an der Generalversammlung der UNO eine Rede.
Ebenfalls ein beliebtes Sujet: Die Bundespräsidentin an der Olma – inklusive dem Ferkel.
Während ihrer Amtszeit durchreiste sie die ganze Schweiz: Hier die Bundesratsreise 2013, wo sie sich in Hinwil in einen Schützenpanzer setzte.
Seit 2014 ist ihr Dienstauto ein Tesla.
Am 1. August 2015 trat Leuthard in Bad Zurzach auf. Es blieb ein bitterer Nachgeschmack zurück: Anstatt von 8000 Franken blieb eine Rechnung von 20'000 Franken übrig.
Das aktuellste Bundesrats-Foto. Bis auf Leuthard wurde jedes Ratsmitglied seit 2006 ersetzt. v.l.n.r.: Alain Berset, Didier Burkhalter, Doris Leuthard, Johann Schneider-Ammann, Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga, Guy Parmelin, Walter Thurnherr (Bundeskanzler)
Ein grosser Meilenstein in ihrer Karriere: Leuthard an der Eröffnung des NEAT Gotthardbasistunnels im Frühling 2016.
7. Dezember 2016: Doris Leuthard wird nach 2010 zum zweiten Mal zur Bundespräsidentin gewählt. Sie erhält 188 von 207 gültigen Stimmen.

Doris Leuthard ist zum zweiten Mal zur Bundespräsidentin gewählt worden.

KEYSTONE

Die CVP-Politikerin gehört seit Ende 2008 dem Bundesrat an. Leuthard wuchs in Merenschwand. 1997 wurde sie in den Grossen Rat gewählt. Zwei Jahre folgte der Aufstieg in den Nationalrat. Sie ist in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2010 die Bundespräsidentin der Schweiz.

Emil Welti, Alt-Bundesrat, aus Bad Zurzach:

Alt-Bundesrat Emil Welti.

Alt-Bundesrat Emil Welti.

wikipedia

Der FDP-Politiker war ein erfolgreicher Politiker, Rechtsanwalt und Richter. Nachdem er zehn Jahre lang in der Regierung des Kantons Aargau sass (1856 bis 1866) wurde er 1867 in den Bundesrat gewählt. Welti zählte zu den einflussreichsten Schweizer Politikern dieser Epoche. Er verhalf der Gotthardbahn auf politischer Ebene zum Durchbruch. Der Zurzacher war insgesamt sechsmal Bundespräsident, was bis heute Rekord ist. Welti verstarb im Februar 1899 an den Folgen einer Gehirnerschütterung und einer Lungenentzündung.

Urs Lehmann, Skifahrer und Präsident des Schweizerischen Skiverbandes, aus Rudolfstetten:

Urs Lehmann als Präsident des Schweizerischen Skiverbandes.

Urs Lehmann als Präsident des Schweizerischen Skiverbandes.

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Urs Lehmann ist neben Peter Müller der einzige Schweizer Ski-Weltmeister aus dem Mittelland. Der Aargauer gewann im japanischen Miroka-Shizukiushi 1993 die Gold-Medaille in der Abfahrt. Nach seiner Karriere studierte Lehmann in St. Gallen und Zürich Betriebswirtschaftslehre. Seit 2006 ist er Präsident des Schweizerischen Skiverbandes.

Erich von Däniken, Autor, aus Zofingen:

Erich von Däniken glaubt an Ausserirdische. (Archivbild)

Erich von Däniken glaubt an Ausserirdische. (Archivbild)

Keystone

Mit 63 Millionen Exemplaren ist Erich von Däniken einer der erfolgreichsten Schweizer Autoren. In seinen Büchern schreibt von Däniken über Ausserirdische. Er glaubt daran, dass Aliens vor langer Zeit die Welt besucht haben. Zwei seiner Bücher wurden sogar verfilmt, weitere Filme wurden an seine Ideen angelehnt.

Pepe Lienhard, Musiker, aus Lenzburg:

Pepe Lienhard aus Lenzburg.

Pepe Lienhard aus Lenzburg.

Thomas Buchwalder

Pepe Lienhard entdeckte seine Leidenschaft - die Musik - bereits in der Schule, wo er eine Band unter dem Namen "The College Stompers" gründete. Nach der Schule begann er ein Jura-Studium, welches er jedoch abbrach. Lienhard gründete ein Profi-Sextett, mit dem er zahlreiche Songs aufnahm. Der Aargauer nahm am Eurovision Song Contest mit dem Lied "Swiss Lady" teil und erreichte den 6. Platz.

Niklaus Thut, Kriegsheld, aus Zofingen:

Der Niklaus-Thut-Brunnen ist das Wahrzeichen von Zofingen. Der Niklaus-Thut-Brunnen ist das Wahrzeichen von Zofingen. Thut Brunnen Silvesterspiel.

Der Niklaus-Thut-Brunnen ist das Wahrzeichen von Zofingen. Der Niklaus-Thut-Brunnen ist das Wahrzeichen von Zofingen. Thut Brunnen Silvesterspiel.

Niklaus Thut war Schultheiss von der Stadt Zofingen. Er verstarb am 9. Juli 1386 in der Schlacht bei Sempach, wo er als Bannerträger kämpfte. Der Legende nach soll er kurz vor seinem Tod das Zofinger Banner heruntergeschluckt und es so dem Zugriff der Eidgenossen entzogen haben. Heute schmückt Niklaus Thut den nach ihm benannten Brunnen in der Zofinger Altstadt.

Andy Hug, Kampfsportler, aus Wohlen AG:

Andy Hug war einer der erfolgreichsten Schweizer Kampfsportler.

Andy Hug war einer der erfolgreichsten Schweizer Kampfsportler.

Keystone

Der Freiämter ist der erfolgreichste Aargauer Kampfsportler der Geschichte. Andy Hug gewann mehrere Meisterschaften im Kockboxen, Thaiboxen, Kyokushinkai und K-1. Er erkrankte um die Jahrtausendwende an Leukämie. Am 24. August 2000 erlag er letztlich der Krankheit. Er bleibt als einer der grössten Schwergewichtler in der Geschichte des Kickboxens in Erinnerung. Andy Hug wurde zum bestbezahlten Kickboxer weltweit, blieb aber immer bodenständig.

Albert Hofmann, Chemiker und Entdecker des LSD, aus Baden:

Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann hat LSD entdeckt

Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann hat LSD entdeckt

Keystone

Albert Hofmann verstarb im April 2008 im Alter von 102 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. Der Aargauer studierte an der Universität Chemie. Er entdeckte 1943 die Wirkung der heutigen Droge LSD, wofür er zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Beispielsweise wurde er von einer Fachjury der britischen Tageszeitung "Guardian" im Jahr 2007 zum bedeutendsten lebenden Genie gewählt.

Werner Arber, Biologe und Nobelpreisträger, aus Gränichen:

Der Nobelpreis-Träger Werner Arber.

Der Nobelpreis-Träger Werner Arber.

Keystone

Der heute 87-Jährige Werner Arber kam in Gränichen zur Welt und besuchte die Alte Kantonsschule Aarau. Später studierte er an der ETH Zürich Chemie und Physik, ehe er 1958 an der Universität Genf promovierte. Seit 1971 lehrte und forschte Werner Arber als Ordinarius für Molekulare Mikrobiologie am Biozentrum der Universität Basel, wo er später Präsident wurde. Im Jahr 1978 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

Marie Heim-Vögtlin, erste Gynäkologin in Europa, aus Bözen:

1869 äusserte Marie Heim-Vögtlin den Wunsch, Medizin zu studieren

1869 äusserte Marie Heim-Vögtlin den Wunsch, Medizin zu studieren

Wikipedia

Mit 23 Jahren äusserte die am 27. Oktober 1845 geborene Marie Vögtlin den Wunsch, Medizin zu studieren und Ärztin zu werden. Ein schweizweiter Skandal - waren zu diesem Zeitpunkt doch nur einige Ausländerinnen an der Universität Zürich für das Medizinstudium immatrikuliert. Doch Vögtlin liess sich nicht beirren und absolvierte als erste Schweizerin das Studium der Medizin. Zudem war sie Mitbegründerin des ersten Schweizer Frauenspitals und machte sich als europaweit erste Frauenärztin einen Namen. 1916 verstarb Vögtlin im Alter von 71 Jahren.

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