Seengen
Frau hat zugestochen: Strafverfahren wegen versuchter vorsätzlicher Tötung

Zwei Verletzte mussten am Samstag nach einer Messerstecherei in Seengen hospitalisiert werden. Gegen die beteiligte 60-jährige Frau leitete die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren ein.

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Frau nach Messerstecherei in Seengen wegen vorsätzlicher Tötung im Visier der Staatsanwaltschaft (Symbolbild).

Frau nach Messerstecherei in Seengen wegen vorsätzlicher Tötung im Visier der Staatsanwaltschaft (Symbolbild).

pd

Weder der genaue Tatablauf noch das Tatmotiv konnten bisher abschliessend geklärt werden. Die betroffenen Personen, eine 60-jährige Schweizerin und ein 57-jähriger Schweizer, konnten jedoch ein erstes Mal zum Tathergang befragt werden.

Nach diesen ersten Einvernahmen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass einzig die 60-jährige Schweizerin auf ihren Lebenspartner eingestochen hat. Aufgrund dessen hat die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau gegen die 60-jährige Schweizerin ein Strafverfahren wegen versuchter vorsätzlicher Tötung eröffnet und stellt nun beim Zwangsmassnahmengericht Antrag auf Untersuchungshaft.

Nachdem die am frühen Samstagmorgen nach Seengen gerufenen Rettungskräfte vor Ort in einem Wohnquartier auf die beiden verletzen Personen trafen, wurden diese umgehend ins Spital eingeliefert und operiert. Es geht beiden Betroffenen den Umständen entsprechend gut.

Neben weiteren, noch ausstehenden Einvernahmen, müssen insbesondere die Auswertung der Spurensicherung und die in Auftrag gegeben Gutachten abgewartet werden, die den genauen Tathergang klären sollen. (AZ)

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