CVP Aargau

Fraktionspräsident Voser: «Die CVP ist die einzige Mittepartei»

Markus Zemp, Präsident der CVP Aargau, (2. v. l.) an der Medienorientierung.

Markus Zemp, Präsident der CVP Aargau, (2. v. l.) an der Medienorientierung.

Die CVP Aargau setzt sich nach den schlecht verlaufenen Grossratswahlen 2009 und dem Fiasko bei den Nationalratswahlen zwei Jahre später keine ambitiösen Ziele für die kommenden Wahlen. Im Gerangel in der Mitte will sie aber klar Stellung beziehen.

Präsident Markus Zemp sagte gestern an einer Medienorientierung in Aarau, Ziel sei, den Wähleranteil von 2009 zu halten. Das gilt auch für die Anzahl Sitze (derzeit 21). Wenn ein Sitz dazukäme, «wäre das schön». Und CVP-Regierungsrat Roland Brogli soll schon im ersten Wahlgang «hervorragend wiedergewählt werden».

«Unsere Leute müssen wissen, wohin wir gehen», so Zemp. Er ist überzeugt, dass die Partei dies nach heftigen internen Diskussionen (die nach den Nationalratswahlen stattfanden), dies jetzt weiss.

Markus Zemp, Präsident der CVP Aargau, im Interview

Markus Zemp, Präsident der CVP Aargau, im Interview

Die Partei versteht sich als klar bürgerlich, so Christine Hehli Hidber von der Parteileitung. Und sie sieht sich «in der humanistischen Tradition des christlichen Abendlandes». Sie habe weiter den Willen zu Zusammenarbeit, Konkordanz und Solidarität.

Das «C» und der Name CVP werde bleiben, das habe sich in einer breiten internen Vernehmlassung klar gezeigt. Die Partei setzt im Wahlkampf auf die drei Themen Familie, Sicherheit und Migration. Die CVP will sich im Gerangel in der Mitte selbstbewusst positionieren. Fraktionspräsident Peter Voser: «Die CVP ist die einzige Mittepartei.» (mku)

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