Rassismus-Vorwurf

Florian Vock entschuldigt sich bei Martina Bircher und geht in Aarburg fötzeln

Florian Vock und Martina Bircher legen ihren Streit bei.

Florian Vock und Martina Bircher legen ihren Streit bei.

SP-Grossrat Florian Vock (SP) und Neu-Nationalrätin Martina Bircher (SVP) haben sich in ihrem juristischen Streit um einen Rassismus-Vorwurf geeinigt. Vock entschuldigt sich und meldet sich für einen Littering-Einsatz in Birchers Gemeinde Aarburg.

SVP-Grossrätin und Nationalrätin in spe Martina Bircher hat SP-Grossrat Florian Vock angezeigt, weil er sie in einem Facebook-Beitrag als Rassistin bezeichnet hatte. Hintergrund war Birchers Forderung, Grossfamilien mit mehr als drei Kindern die Sozialhilfe zu kürzen. Am Montag nahm Vock auf Facebook seine Aussage zurück und entschuldigte sich öffentlich bei Bircher.

Darauf hatten sich die beiden in einer staatsanwaltschaftlichen Vergleichsverhandlung geeinigt. Ausserdem haben sie abgemacht, dass Vock an einem Mittwochnachmittag zusammen mit Bircher einen «Littering-Einsatz» in Aarburg leistet. An diesen Einsätzen nehmen viele Ausländerinnen und Ausländer sowie Sozialhilfebezüger teil. Die Idee, gemeinsam Aarburg zu putzen, sei von Bircher gekommen, schreibt Vock. Sie wolle damit zeigen, dass sie weder Ausländer noch Arme hasst, sondern einen normalen Umgang mit diesen Menschen pflege. (nla)

TV-Beitrag: Als Bircher Vock anzeigte:

SVP-Bircher zeigt SP-Vock wegen Rassismus-Vorwurf an

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Die Aargauer SVP-Grossrätin Martina Bircher machte sich für die Kürzung der Sozialhilfe stark. Florian Vock bezeichnete sie daraufhin auf Facebook als Rassistin. Nun hat Bircher eine Anzeige gegen ihren Kollegen eingereicht.

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