Sparbudget 2016

Finanzdirektor Brogli verteidigt umstrittene Sparmassnahmen

Das sagen die Spar-Gegner – und so rechtfertigt Finanzdirektor Brogli das Sparpaket der Regierung

Das sagen die Spar-Gegner – und so rechtfertigt Finanzdirektor Brogli das Sparpaket der Regierung

Nächsten Dienstag berät der Grosse Rat das Kantonsbudget 2016. Angesichts der von der Regierung vorgeschlagenen Sparmassnahmen und Mehreinnahmen zwischen 90 und 150 Millionen Franken ist ein grosser Kampf um die knapper werdenden Mittel angesagt.

Einen kleinen Vorgeschmack gab es am Dienstagabend schon im von az-Chefredaktor Christian Dorer geleiteten «TalkTäglich» auf Tele M1. Finanzdirektor Roland Brogli betonte, die Regierung habe eine ausgewogene Vorlage mit zu 80 Prozent ausgaben- und nur zu 20 Prozent einnahmeseitigen Massnahmen ausgearbeitet.

Derweil stört sich SVP-Grossrat Pascal Furer sehr am Ausgabenwachstum. Er will mehr sparen und keine Steuererhöhungen. SP-Grossrätin Kathrin Scholl verweist auf ein Einnahmenproblem. Sie würde einen Teil der letzten Steuersenkungen rückgängig machen.

Weniger drucken, mehr selber fahren

Dorer wollte schliesslich wissen, welchen persönlichen Sparbeitrag die drei eigentlich selbst erbringen? Kathrin Scholl druckt möglichst wenig Unterlagen aus und nutzt diese wo immer möglich nur elektronisch.

Wo und wie sparen  Furer, Scholl und Brogli selbst? Die Antworten.

Wo und wie sparen Furer, Scholl und Brogli selbst? Die Antworten.

SVP-Grossrat Pascal Furer verwies auf einen Antrag der Finanzkommission, die 5000-fränkige Grossratspauschale um 20 Prozent zu senken: «Das fordern wir schon lange, bisher wurde es leider immer abgelehnt.»

Roland Brogli schliesslich sagte, er fahre jetzt öfters selbst, statt sich chauffieren zu lassen. Nach der Sendung ergänzte er gegenüber der az, die Regierung nutze für gemeinsame Anlässe einen Kleinbus. Er selbst war gestern Abend mit dem Privatauto da.

Sparpaket im Aargau

Sehen Sie hier die ganze Sendung «TalkTäglich» zum Aargauer Sparpaket.

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