Aargau

FDP-Präsident Thierry Burkart tritt ab – Fraktionschef Heller will nicht übernehmen

(Bild: Emanuel Freudiger)

Thierry Burkart wird wohl bald Grossratspräsident, weshalb er das Amt als Parteipräsident der FDP Aargau abgeben wird.

(Bild: Emanuel Freudiger)

Der 37-jährige Rechtsanwalt Thierry Burkart wird voraussichtlich zum Grossratspräsidenten für 2014 gewählt. Sein Amt als Parteipräsident gibt er deshalb auf Oktober 2013 ab. Die Bezirksparteien können bis September Kandidierende anmelden.

Thierry Burkart, aktuell 2. Vizepräsident des Grossen Rates, wird voraussichtlich am 3. Dezember 2013 zum Grossratspräsidenten für das Amtsjahr 2014 gewählt.

Wegen seinen Verpflichtungen als höchster Aargauer stellt Burkart das FDP-Parteipräsidium nun definitiv zur Verfügung.

Die Nachfolge wird am Parteitag vom 24. Oktober bestimmt, wie die FDP Aargau heute der Presse mitteilte.

Der Badener Grossrat Thierry Burkart ist seit 2001 Mitglied des Kantonsparlamentes. Er war unter anderem Präsident der Justizkommission.

2004 bis 2010 amtete er als Vizepräsident der Kantonalpartei, bevor er im August 2010 am Parteitag in Vordemwald als Nachfolger von Doris Fischer-Taeschler zum Parteipräsidenten gewählt wurde.

Im März 2012 wurde Thierry Burkart zum zweiten Vizepräsidenten des Grossen Rates gewählt. Am kommenden Dienstag stellt er sich zur Wahl als erster Vizepräsident für das Amtsjahr 2013 und am 3. Dezember 2013 als Grossratspräsident für das Amtsjahr 2014. Thierry Burkart ist 37-jährig, von Beruf Rechtsanwalt und Partner einer Anwaltskanzlei in Zürich.

Nachfolge wird am 24. Oktober bestimmt

Die Bezirksparteien sind eingeladen, der Kantonalpartei bis Mitte September Kandidierende für das Parteipräsidium zu melden. Die kantonale Geschäftsleitung wird dann Anfang Oktober über Wahlvorschläge zuhanden des Parteitages vom 24. Oktober befinden, an welchem der oder die neue Parteipräsident/in gewählt wird.

Keine Favoriten

Konkrete Hinweise zu seiner Nachfolge wollte Burkart auf Anfrage der Aargauer Zeitung keine geben. Grundsätzlich werde aber jemand aus dem Grossen Rat mit «Organisationstalent und der nötigen politischen Erfahrung gesucht», wie er sagte. Persönliche Favoriten habe er keine.

Daniel Heller, langjähriger Grossrat und Präsident der Grossfraktion gibt auf Anfrage eine ähnliche Auskunft: Er sei jedenfalls kein Kandidat. Naheliegend sei aber natürlich jemand aus dem Vizepräsidium.

Vizepräsident Adrian Ackermann betonte, dass das Bewerbungsverfahren frei sei und nannte ebenfalls keine Namen.

Vizepräsidentin Antoinette Eckert war für eine Stellungsnahme nicht zu erreichen. (mb)

Meistgesehen

Artboard 1