Knatsch
FDP Aargau und Ständerätin Egerszegi dementieren Zerwürfnis

Im Vorfeld des Parteitags der FDP Aargau vom Mittwoch hat Ständerätin Christine Egerszegi öffentlich mit dem Parteiaustritt gedroht, sollte die Partei die Musikinitiative bachab schicken. Alles halb so schlimm, schreibt die FDP heute und dementiert.

Merken
Drucken
Teilen
Christine Egerszegi und die FDP: Alles in bester Minne?

Christine Egerszegi und die FDP: Alles in bester Minne?

Keystone

Die FDP Aargau und Ständerätin Christine Egerszegi dementieren das Gerücht von einem angeblichen Zerwürfnis, schreibt die Parteien in einer Mitteilung. Es bestünden keinerlei Probleme zwischen der Kantonalpartei und ihrer Ständerätin. Die Partei weist darauf hin, dass man den Gegenvorschlag zur Initiative (Egerszegi zog die Initiative zu Gunsten des Gegenvorschlags zurück) grösstmehrheitlich unterstützt habe.

«Christine Egerszegi ist unsere Ständerätin. Wir sind ihre Partei», lässt Parteipräsident Thierry Burkart verlauten.

Äusserungen in privater Runde?

Und Ergeszegi selbst? «Ein Austritt aus der FDP nie ernsthaft zur Debatte, ich war immer überzeugt, dass meine Kantonalpartei Ja sagt zur Musikförderung. Selbstverständlich war ich sehr enttäuscht, dass die FDP Schweiz eine anderslautende Parole gefasst hat, das hat mich zu einer entsprechenden Äusserung in privater Runde verleitet, die ich bedaure.»

So privat war die Runde allerdings nicht. Die FDP-Ständerätin hatGgleiches auch dem «Winterthurer Landboten» diktiert. Im «Tages-Anzeiger» war diese Woche zu lesen, dass Egerszegi die Frage, ob sie heute wieder der FDP beitreten würde, nicht beantworten wolle. Politische Harmonie sieht anders aus. (rsn)