Staatsanwaltschaft
Fast 50 Einbrüche gehen auf das Konto der «Maisfeld-Einbrecher»

Die zwei Albaner, die im Juli in einem Maisfeld bei Suhr verhaftet werden konnten, werden verdächtigt, insgesamt 47 Einbruchdiebstähle begangen zu haben. Dies meldet die Aargauer Staatsanwaltschaft.

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Grossfahndung nach versteckten Einbrecher in Maisfeld bei Suhr
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Die verdächtigen Männer haben sich im Maisfeld versteckt.
Die beiden Täter wurden einzeln abgeführt.
Die beiden Täter wurden einzeln abgeführt.
Regional- und Kantonspolizisten bei der gegenüberliegenden Siedlung neben dem Maisfeld.
Aufgebrochenes Fenster der Liegenschaft in Gränichen, wo die mutmasslichen Täter Sachen erbeutet haben .
Im Nordringquartier in Gränichen versuchten die Täter, in weitere Häuser zu gelangen.

Grossfahndung nach versteckten Einbrecher in Maisfeld bei Suhr

Adrian Remund

Die beiden jungen Erwachsenen im Alter von 26 und 27 Jahren wurden am Morgen des 26. Julis festgenommen, als sie sich während einer Suchaktion der Polizei in einem Maisfeld versteckten.

Nachforschungen der Kantonspolizeien und der Staatsantwaltschaft Aargau ergaben nun, dass «etliche Einbruchdiebstähle» auf das Konto der beiden gehen, so die Staatsanwaltschaft Aargau in einer Medienmitteilung.

Der 26-Jährige wird in 23 Fällen verdächtigt, teilweise versuchte, Einbrüche und Einschleichediebstähle begangen zu haben. 13 davon waren im Kanton Solothurn, in den Gemeinden Dullikon, Niedergösgen, Schönenwerd und Gretzenbach. Weitere 10 hat er mit einem Komplizen im Zeitraum zwischen dem 24. und dem 26. Juli im Aargau, genauer in den Gemeinden Rupperswil, Gränichen und Suhr begangen. Der Täter ist geständig.

Nur teilweise Geständig ist der 27-Jährige: Er soll zusätzlich 24 Fälle von, teilweise versuchten, Einbrüchen und Einschleichediebstählen begangen haben. Darunter auch im Februar 2015 in Gränchen und Kirchdorf, sowie im März des selben Jahres in Küttigen und Nussbaumen.

Weiter schreibt die Staatsanwaltschaft, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind. Ebenso kann noch keine Angabe über die Höhe der Deliktsumme gegeben werden.

Das Zwangsmassnahmegericht hat den Antrag der Staatsanwaltschaft gutgeheissen und die Untersuchungshaft um je drei Monate verlängert.