Bei dem fürchterlichen Blutbad in der Redaktion des Satiremagazins «Charlie Hebdo» haben am Mittwoch 12 Menschen ihr Leben lassen müssen. Die drei Attentäter drangen mit Kalaschnikows bewaffnet, kurz vor Mittag in die Redaktionsräume ein und schossen um sich. Dabei schrien sie «Allah ist gross».

Wie stehen die Aargauer Muslime zu dieser schrecklichen Tat? Tele M1 traf sich mit Malik Allawala, dem Mediensprecher des Verbands der Aargauer Muslime. Dieser kämpft zu Beginn des Interviews mit den Tränen und muss kurz durchatmen, um mit seiner Antwort fortfahren zu können. Er spricht von einem «barbarischen Akt» und verurteilt das Attentat aufs Schärfste. 

Er betont die Notwendigkeit der Aufklärung. In der Schweiz hätte man nun die Aufgabe die Menschen zur Besinnung zu rufen. Er möchte in den Moscheen an die Menschen appellieren und ihnen klar machen, dass ein solcher Gewaltakt, wie er in Paris ausgeübt wurde, nichts mit dem muslimischen Glauben gemein hat: «Diese Menschen handeln nicht nach unserem Glauben. Solche Taten sind nicht mit dem Islam vereinbar». (szu) 

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Abdul Malik Allawala über das Massaker in Paris

Abdul Malik Allawala über das Massaker in Paris