Die Aargauer Regierung sei «direkt verantwortlich für die Welle von Hass und Ausgrenzung, die im Moment von Bettwil über Aarburg bis Riniken über unseren Kanton rollt», so Co-Präsident Cédric Wermuth.

Es sei offensichtlich: Wegen der «katastrophalen Steuer- und Finanzpolitik» stünden viele Gemeinden heute mit dem Rücken zur Wand. Der Kanton schiebe immer mehr Aufgaben und Lasten an die Gemeinden ab, und dort richte sich die Wut dann gegen Sozialhilfebezüger oder Asylsuchende.

Die SP Aargau spricht von «Verantwortungs- und Führungslosigkeit in der Regierung». Ihre Forderung: Die weitere Verlagerung von Kosten auf die Gemeinden im Rahmen der Budgetberatungen und der Leistungsanalyse ist sofort zu stoppen. Andernfalls mache sich der Regierungsrat weiter mitverantwortlich für eine «verheerende politische Stimmung der sozialen Kälte». (az)