Verkehrssicherheit
Fahrlehrer kritisiert die Vortrittssituation beim Verkehrsknoten Hunzenschwil

Schon wieder ein Unfall: Der Verkehrsknoten Hunzenschwil ist und bleibt gefährlich. Kein Wunder kritisiert ein Fahrlehrer, und erklärt vor Ort warum.

Drucken
Teilen

Der Hunzenschwiler Verkehrsknoten ist ein Sorgenkind für Sicherheitsexperten. Immer wieder kommt es dort zu Unfällen – so wie am Samstagmorgen. Ein Autofahrer, der die Autobahnausfahrt Aarau Ost verlässt, nimmt einem schwarzen BMW den Vortritt und schon krachts.

Unfallopfer Isenaj Izjadin kanns nicht fassen: «Ich war auf meiner Spur, wurde weggeschleudert, fertig.» Zum Glück: Es blieb für die beiden in den Unfall Involvierten beim Blechschaden.

Seltsam ist: Im letzten Herbst wurde eine zweite Abzweigespur gebaut, um die Unfallhäufigkeit zu senken. Doch das Gegenteil ist passiert – zumindest nach dem Gefühl der Automobilisten, denn Unfallzahlen gibt das Bundesamt für Unfallverhütung gemäss Tele M1 nicht heraus.

Der Fall ist für den Fahrlehrer Timo Jääskeläinen klar: «Die Situation hier ist sehr ungewöhnlich.» Der Fahrlehrer sagt, dass er von Anfang an ein ungutes Gefühl gehabt habe, als die neue Spur eröffnet worden war. Die Vortritt-situation sei nämlich unklar.

Der zuständige Projektleiter im Aargauer Baudepartement war am Samstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. (jk)

Aktuelle Nachrichten