Aargauer Politik

Ex Kripo-Chef Urs Winzenried und Stefan Giezendanner wollen in den Grossen Rat

Urs Winzenried und Stefan Giezendanner wollen in den Grossen Rat

Urs Winzenried und Stefan Giezendanner wollen in den Grossen Rat

Der ehemalige Chef der Kripo Aargau und der Sohn von Ueli Giezendanner wollen in die Politik. Wird die Wahl dank deren Prominentenstatus zu einem Selbstläufer?

Dreissig Jahre lang war Urs Winzenried Chef der Kripo Aargau. Nun will er in die Politik. Bei der Wahl in das Aargauer Kantonsparlament sollte sein Bekanntheitsgrad sicher kein Stolperstein sein, wie er dem Regionalsender Tele M1 bestätigt. «Möglicherweise wird das die ein oder andere Stimme geben», sagt er und betont, seine Bekanntheit führe zu einer Vernetzung, die im Parlament von Bedeutung sein könne.

Auch Stefan Giezendanner könnte sein Name auf dem Weg in den Grossen Rat helfen. Sein Bruder Benjamin ist letztes Jahr in den Nationalrat gewählt worden, Vater Ulrich gehörte diesem 18 Jahre lang an – bei den Wahlen letztes Jahr trat er nicht mehr an.

Dennoch sei er sich bewusst, so der Sohn, dass es bei Wahlen nicht um Namen, sondern um Leistung geht. «16 Jahre Einwohnerrat in Zofingen sollten den Leistungsausweis zeigen», sagte er gegenüber Tele M1.

Dass Prominenz bei einer Wahl helfen kann, zeigen die Beispiele von Roger Köppel oder Magdalena Martullo-Blocher. Der Politbeobachter Jürgen Sahli sieht daher gute Chancen für die beiden SVPler. «Eine Wahl ist nie ein Spaziergang. Aber es ist sicher von Vorteil, wenn man bekannt ist; man muss nicht bei Null anfangen.»

Ob die beiden bekannten Namen nun tatsächlich in das Aargauer Kantonsparlament gewählt werden, stellt sich dann im Herbst heraus.

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