Der wenige Regen und die heissen Temperaturen in den letzten Wochen machen vielen Tieren, aber auch der Bevölkerung zu schaffen – in der Schweiz ist es so trocken wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das trifft besonders die Bauern in der Region. 

«Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass es vermehrt diese Trockenperioden gibt. Es wird immer schwieriger, genug Feuchtigkeit zu haben», sagt der Aargauer Landwirt Hansjörg Abt gegenüber «Tele M1». Ausreichend Wasser sei vor allem für den Gemüse-Anbau wichtig.

Dazu kommt: Bleibt es so sonnig und trocken, verhängt der Kanton Aargau womöglich ein Wasserentnahme-Verbot für die Bäche. Mit diesem sollen die Wasserläufe bei extremen Wetterbedingungen vor dem Austrocknen geschützt werden. Doch das Bachwasser verwenden die Bauern für die Bewässerung ihrer Felder. «Wir sind auf das Wasser angewiesen», erklärt Abt. Mit einem Verbot würden vielen Landwirten im Aargau Ernteausfälle drohen. 

Eine Alternative wäre, Trinkwasser zu verwenden – doch das ist teuer. Für die Bauern lässt sich also nur hoffen, dass es doch noch etwas Regen gibt. Das ist für den Rest dieser Woche unwahrscheinlich. Laut dem Wetterbericht von «SRF» soll es auch am Freitag und am Wochenende im Mittelland meist sonnig und trocken werden.

Die Prognosen für kommende Woche sehen allerdings schon besser aus: «Es muss immer wieder mit Schauern gerechnet werden», heisst es. 

(cki)