Bei den Männern beträgt die Quote 3,7 Prozent und bei den Frauen 3,3 Prozent, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag mitteilte. Die Quote liegt im Aargau um 0,3 Prozentpunkte unter dem gesamtschweizerischen Wert von 3,8 Prozent.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und bei der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Januar 16'408 Stellensuchende gemeldet - 169 Personen mehr als im Vormonat.

Gleichzeitig waren 1141 offene Stellen gemeldet. Das sind 193 mehr offene Stellen als Ende Dezember, jedoch 14,3 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Im Aargau gelten 1833 Personen als langzeitarbeitslos. Sie sind mindestens seit einem Jahr ohne Job. Rund 45 Prozent der Langzeitarbeitslosen sind älter als 50 Jahre.

Die höchste Arbeitslosenquote weist der Bezirk Kulm mit 4,2 Prozent aus, gefolgt von den Bezirken Baden und Zurzach mit je 4 Prozent. Mit 2,5 Prozent weist der Bezirk Muri die tiefste Quote aus.

Mehr Gesuche für Kurzarbeit

Auch die Zahl der Betriebe, die Kurzarbeit beantragten, stieg erneut. 41 Betriebe mit insgesamt 483 betroffenen Mitarbeitenden stellten im Januar ein Gesuch.

Insgesamt liegt für 1545 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor. Die meisten Betriebe geben weiterhin den starken Franken als Grund für die Einführung von Kurzarbeit an. Die Mehrzahl der Betriebe ist in der industriellen Produktion und im Baugewerbe tätig.