Peter Studer, Kinderarzt aus Birrwil, will das Lebenswerk von Beat Richner in dessen Sinne weiterführen. «Auch wenn man damit rechnen musste, dass es mit ihm einmal zu Ende geht, ist es ein Schock, wenn man vor der Situation steht», sagt Studer gegenüber «Tele M1». «Da kann man vorbereitet sein, wie man will, es tut trotzdem weh», so der Kinderarzt.

Der Kinderarzt, Cellist und Musikclown «Beatocello» musste bereits im Frühling 2017 aus gesundheitlichen Gründen die Leitung seiner fünf Spitäler in Kambodscha aufgeben und in die Schweiz zurückkehren. Am Sonntag ist er 71-jährig verstorben

«Er hat hunderttausende Leben gerettet, aber an sein eigenes hatte er eigentlich nie gedacht», sagt Peter Rothenbühler, ehemaliger Chefredaktor der Schweizer Illustrierten und langjähriger Freund von Beat Richner. «Er hat den ganzen Tag Schokolade gegessen, Zigarillos geraucht und am Abend ging er in die Pizzeria, was auch nicht die ausgeglichenste Ernährung ist.» Richner habe sich für das Leben der Kinder geopfert.

Prominente Verstorbene 2018:

Der bekannteste Schweizer Kinderarzt ist tot

Der bekannteste Schweizer Kinderarzt ist tot

Der Schweizer Kinderarzt Beat Richner ist tot. Jahrelang setzte er sich für Kinder in Kambodscha ein. Jetzt ist er einer schweren Krankheit erlegen.

«Es ist ein grosses Loch – er fehlt sehr»: Kinderarzt Peter Studer über seinen Freund Beat Richner.