Forschungsexpedition Himalaya
Endlich auf dem Gipfel! Aargauer Forscher auf 7126 Metern angekommen

Sie haben es geschafft: Die Aargauer Medizin-Forscher sind auf dem Gipfel des 7126 Meter hohen Himlung Himal in Nepal angekommen. Das Forschungsprogramm konnte trotz Temperaturen von rund Minus 30 Grad durchgeführt werden.

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Ziel erreicht! Die Forscher sind auf dem Gipfel angekommen
8 Bilder
Geschafft!
Fantastische Aussicht auf dem Himlung Himal in Nepal
Die Luft auf 7100 Metern ist dünn
Auf dem Weg nach ganz oben
Zum letzten Mal Schleppen für das grosse Ziel: Auf gehts auf den Gipfel!
Endlich auf dem Gipfel! Aargauer Medizin-Forscher sind auf 7126 Metern angekommen

Ziel erreicht! Die Forscher sind auf dem Gipfel angekommen

ho

Die Schweizer Forschungsexpedition auf den 7126m hohen Himlung Himal in Nepal ist erfolgreich verlaufen. Gegen 50 Forscher, Probanden und Sherpas haben daran teilgenommen (siehe Box). Die meisten von ihnen haben das grosse Ziel, den 7126 Meter hohen Himlung Himal zu besteigen, erreicht.

Forschung im Dienste der Wissenschaft

Zwei Dutzend Höhenmediziner aus der Schweiz und aus Deutschland wollen während dem Aufstieg auf den 7126 Meter hohen Himlung Himal die Auswirkungen auf Hirn, Herz, Lunge und Blutkreislauf erforschen. Dazu untersuchen sie regelmässig die 42 Probanden und unterziehen sie Leistungstests. Erstmals auf dieser Höhe wird auch ein Ultraschallgerät eingesetzt. Beteiligt sind Ärzte des Inselspitals Bern, des Kantonsspital Aarau und der Universitätsklinik Leipzig. Geleitet wird das Forschungsprojekt von Arzt Urs Hefti und dem Berner Bergführer Kari Kobler. Der Berg Himlung Himal liegt im Schatten des Annapurna-Massivs. Er wurde 1992 erstmals bestiegen. Die Expedition kehrt am 28. Oktober zurück. (az)

Gesund sind sie nun mittlerweile wieder vom Gipfel zurück im Basislager auf 4800 Meter gekehrt.

Der Himlung Himal ist ein wenig bekannter Berg, befindet sich aber in der Umgebung der weltberühmten mit den klingenden Namen Mount Everest, Annapurna, Nanga Parbat.

Ein grosser Teil des Forschungsprogramms konnte trotz tiefen Temperaturen von rund -30 Grad umgesetzt werden.

Ein Teil der rund 70 Schweizer Alpinistinnen und Alpinisten ist bereits auf dem Rückweg Richtung Kathmandu.

Die Expedition geht am Montag zu Ende. (sha)