Regierungsratswahlen

«Einmalige Gelegenheit» – die SVP will mit Viererticket den Hochuli-Sitz erobern

Die Kandidaten Franziska Roth und Alex Hürzeler. Links neben Roth ihr Bräutigam, Brigadier Rolf A. Siegenthaler, im Hintergrund der frühere Regierungsrat Ernst Hasler.

Die Kandidaten Franziska Roth und Alex Hürzeler. Links neben Roth ihr Bräutigam, Brigadier Rolf A. Siegenthaler, im Hintergrund der frühere Regierungsrat Ernst Hasler.

Die SVP des Kantons Aargau will mit Regierungsratskandidatin Franziska Roth unbedingt den frei werdenden Sitz von Susanne Hochuli erobern. Damit das gelingt, empfiehlt die Partei, auch die Kandidaten von FDP und CVP zu unterstützen.

«Die Ausgangslage für die Regierungsratswahlen biete die einmalige Gelegenheit, den frei werdenden Regierungsratssitz von Susanne Hochuli in bürgerliche Hände zu holen», schreibt die SVP Aargau in einer Medienmitteilung.

Voraussetzung dazu sei «ein geeintes Vorgehen der bürgerlichen Parteien», betont die SVP. Deshalb habe die SVP schon vor Monaten öffentlich kommuniziert, dass sie uneingeschränkt zur bürgerlichen Zusammenarbeit stehe, zumal der SVP-Anspruch auf einen zweiten Sitz in
der Regierung von dieser Seite anerkannt wurde.

Mit Gerichtspräsidentin Franziska Roth schlage die SVP eine «durch und durch bürgerliche, entscheidungs- und durchsetzungsstarke Persönlichkeit» vor. Sie würde die Regierung ideal ergänzen.

Um der bürgerlichen Politik zum Erfolg zu verhelfen, empfiehlt die SVP ihrer eigenen Wählerschaft nebst Bildungsdirektor Alex Hürzeler (SVP) und Gerichtspräsidentin Franziska Roth (SVP) auch Stephan Attiger (FDP) sowie Markus Dieth (CVP) zur Wahl.

Keine Unterstützung für SVP-Roth

Keine Unterstützung für SVP-Roth

Der Aarg. Gewerbeverband unterstützt auch dieses Jahr bürgerliche Regierungsratskandidaten. Mit einer Ausnahme.

Die SVP ist zwar die klar wählerstärkste Partei im Aargau. Damit ihre Kandidatin Roth aber gewählt wird, braucht die SVP auch die Unterstützung von bürgerlichen Wählern, die nicht in erster Linie SVP wählen. Die FDP anerkennt den Anspruch der SVP auf einen zweiten Regierungsratssitz grundsätzlich, geht aber zumindest auf Distanz zur Kandidatur Roth. 

Auch der Entscheid des Gewerbeverbandes, Franziska Roth nicht offiziell zu empfehlen, trägt nicht dazu bei, die bürgerlichen Reihen zu schliessen.

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