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Eine Sicherheits-Firma sorgt im Asylzentrum Bremgarten für Ordnung

Die Firma Abacon Sicherheit sorgt in der Asylunterkunft Bremgarten für Ruhe und Ordnung. Ab und zu kommt es zu zwischenmenschlichen Konflikten. Insgesamt ist der Alltag aber friedlich.

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Die Firma Abacon ist für die Sicherheit im Asylzentrum zuständig. (Symbolbild)

Die Firma Abacon ist für die Sicherheit im Asylzentrum zuständig. (Symbolbild)

zvg

Schlägereien unter Asylsuchenden, Sachbeschädigung an der Unterkunft – am Stammtisch hört man einiges, was in der Asylunterkunft nicht rund laufen soll. Raphael Brassel, stv. Objektchef, relativiert: «Vandalenakte hatten wir noch nie. Es geht zwar ab und zu eine Türfalle kaputt oder Ähnliches, das liegt aber daran, dass es eine ältere Unterkunft ist. Wir haben 365 Tage im Jahr Betrieb, gewisse Abnutzungserscheinungen sind normal.»

Asylunterkunft Bremgarten: So sind hier Asylbewerber untegebracht (Juli 2015)
27 Bilder
Eine Liebeserklärung an die Schweiz im Kinderspielzimmer im Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Das Esszimmer im Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Esszimmer im Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Ein Schlafzimmer im Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Ein Schlafzimmer im Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Das Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Das Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Blick durch ein Schlafzimmer auf den Waffenplatz im Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Asylbewerber im Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Blick durch das Spielkinderzimmer im Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Asylbewerber im Bundeszentrum auf dem Waffenplatz in Bremgarten.
Blick in die Kantine der Asyunterkunft Bremgarten.
Asylbewerber in der Asylunterkunft Bremgarten.
Asylbewerber spielen Tischfussball in der Asyunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.
Impressionen aus der Asylunterkunft Bremgarten.

Asylunterkunft Bremgarten: So sind hier Asylbewerber untegebracht (Juli 2015)

Emanuel Per Freudiger

Streit unter den Asylsuchenden sei aber selten. In wenigen Fällen hätte auch die Polizei aufgeboten werden müssen. «Meistens lassen sich Konflikte schlichten, wenn man die beiden Parteien trennt», sagt Brassel. «Es gab nur sehr selten Fälle, in denen sich eine Person nicht durch uns beruhigen liess.» Wenn dann aber die Polizei auf Platz sei, wirke das nochmals anders, das sei eine wertvolle Unterstützung. «Die Flüchtlinge hier sind alle in einer schwierigen Situation. Dass es da manchmal zu zwischenmenschlichen Konflikten kommt, ist normal», sagt Brassel.

Zentrum ist auch Rückzugsort

Insgesamt verläuft der Alltag in der Asylunterkunft also sehr friedlich. Die Verantwortlichen sprechen von einer regelrechten «Dorfidylle», was ein Eindruck vor Ort auch bestätigt. «Die Anlage ist recht gross, da ist genug Platz, dass sich jemand auch einmal zurückziehen kann», so Brassel.

Fünfteilige Serie

2013 eröffnete im Reussstädtchen Bremgarten das Bundeszentrum für Asylsuchende. Die az beleuchtet in einer fünfteiligen Serie, welche Auswirkungen das Asylzentrum hat.

Auch die Sicherheitskräfte, die die Anlage rund um die Uhr bewachen, tragen zu Ruhe und Ordnung bei. Die Zutrittskontrolle, Gittertore und Sichtschutz, sollen aber nicht nur verhindern, dass jemand unbemerkt die Anlage verlässt, wie Herbert Schraner, Objektverantwortlicher Bundeszentren vom Staatssekretariat für Migration, erklärt: «Es soll auch die Privatsphäre der Asylsuchenden schützen. Sie dürfen in den abgemachten Zeiten nach draussen, das soll aber freiwillig sein. Sie können sich hier, wenn sie das möchten, auch zurückziehen.» (kob)

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