Retter im Aargau
Eine Schülerin bricht plötzlich zusammen – unterwegs mit den KSB-Notärzten

Eine ältere Dame mit Herzproblemen, eine junge Frau, die plötzlich bewusstlos wird, und ein junger Mann, der von einem Lastwagen angefahren wird – die Tage des KSB-Notfallteams sind turbulent und lang.

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Darüber, was Lukas Frey tagtäglich erlebt, lesen die Aargauerinnen und Aargauer meist nur einige Zeilen in der Zeitung. Der Anästhesiepfleger ist Teil des Notfallteams des Kantonsspitals Baden und erlebt täglich, was es heisst, wenn Sekunden über Leben und Tod entscheiden.

In der dreiteiligen Serie «Retter im Aargau» begleitet Tele M1 Ende Jahr die Aargauer Einsatzkräfte bei ihrer täglichen Arbeit. Im ersten Teil ist es Lukas Frey und sein Team der Badener Ambulanz.

Bange Momente

Die Tage sind hektisch – und lang. Nach zwölf Stunden macht Lukas Frey Feierabend. Obwohl für Frey bereits seit 13 Jahren alltäglich ist, was viele schockiert, gehen die Schicksale seiner Patienten nicht spurlos an ihm vorbei. «Wenn es einen gar nicht mehr mitnimmt, ist man fehl im Beruf», sagt er.

Da kann es also schon auch bange Momente geben an einem solchen langen Arbeitstag. Der abendliche Unfall etwa zwischen einem Lastwagen und einem jungen Fussgänger lässt ihn unweigerlich an seine eigenen Kinder denken. (smo)

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