Wahlen 2016
Eine Ehefrau und eine Tochter von Aargauer Polit-Grössen wollen in den Grossen Rat

Über 1000 Kandidaten versuchen im Oktober ihr Glück, in den Grossen Rat gewählt zu werden. Zwei Namen stechen dabei besonders hervor: Feri und Flach. Klar, dabei handelt es sich nicht um die beiden Nationalräte, sondern um deren Angehörige, die nun auch ins politische Licht treten möchten.

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Noch ist Angélique Flach als politische Sekretärin bei ihrem Mann, dem grünliberalen Nationalrat Beat Flach, angestellt. Doch die Ehefrau und Mutter hat genug vom Schattendasein und möchte im Oktober im Aargauer Parlament mitmischen.

«Wenn ich schon mit Politik arbeite, dann gleich richtig im Grossrat», erklärt die 50-Jährige gegenüber dem Regionalsender Tele M1. «Es braucht bodenstänige Leute, die in der Politik mitwirken – das motiviert mich und das bin ich.»

Damit es mit dem Gang auf die Politbühne auch klappt, hält ihr Ehemann auch gleich ein paar Tipps bereit. «Gesunder Menschenverstand und sich selbst bleiben ist das Wichtigste», rät Beat Flach und fügt weitere Eigenschaften hinzu: «Sich nicht verkrümmen, bei seiner Meinung bleiben, argumentieren, diskutieren und zuhören.»

Wie die Mutter, so die Tochter

Auch bei Familie Feri gibt es Polit-Nachwuchs. SP-Nationalrätin und Regierungsratskandidatin Yvonne Feris Tochter Celina wird im Oktober um einen Sitz im Grossen Rat kämpfen.

Die 25-Jährige, die vor einem Jahr mit aufreizenden Ferienbildern für Stirnrunzeln in ihrer Familie sorgte, möchte dabei aber nicht mit ihrer Mutter verwechselt werden. «Ich politisiere auf meine Art», erklärt sie gegenüber Tele M1.

Stolz sagt Yvonne Feri über ihre Tochter: «Celina ist ja bereits im Einwohnerrat und macht ihre Sache sehr gut. Wie sich ihr Weg entwickelt, wird sich zeigen.» (luk)