Kriminalität
Einbruchserie und mehrere Festnahmen im Kanton Aargau

Im ganzen Kanton Aargau gehen zur Zeit die Einbrecher umher. Alleine diesen Mittwoch gingen über ein Dutzend Meldungen ein. Die Polizei konnte aber auch einige Einbrecher bereits verhaften. Trotzdem warnt sie zu erhöhter Vorsicht.

Merken
Drucken
Teilen
Die Kantonspolizei warnt vor erhöhter Einbruchsgefahr.

Die Kantonspolizei warnt vor erhöhter Einbruchsgefahr.

Keystone

Einbrecher haben am Mittwoch in Teilen des Kantons Aargau ihr Unwesen getrieben. Bei der Polizei gingen über ein Dutzend Meldungen ein. Es kam auch zu ersten Festnahmen.

Dazu einige wichtige Präventionstipps der Polizei:

Beim Weggehen Fenster und Türen schliessen.

Abends Fenster- und Rollläden schliessen und auf der Innenseite verriegeln.

Keine Schlüssel hinterlegen (Fussmatte, Milchkasten). Keine Hinweise auf Abwesenheit machen durch Notiz an der Haustüre oder Mitteilung auf dem Telefonbeantworter.

Anwesenheit signalisieren. Licht brennen lassen (mit Zeitschaltuhr gekoppelt). Abwesenheit der Nachbarschaft mitteilen; Briefkasten leeren lassen.

Wenig Bargeld und Schmuck zu Hause aufbewahren.

Wertsachen sind sicher im Tresor- oder Kundenschliessfach bei Ihrer Bank.

Fremde im Quartier ansprechen.

Verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei melden (Notruf 117).

In Rothrist machte die Aargauer Kantonspolizei vier Bulgaren im Alter zwischen 24 und 43 Jahren dingfest, die im Verdacht stehen, Einbrüche begangen zu haben. Ermittlungen sollen zeigen, ob sie auch wirklich strafbare Handlungen begangen haben.

Nach einer Einbruchsmeldung fahndete die Polizei am Mittwochabend in der Region Birr nach den Tätern. Dabei ging der Polizei ein Auto mit einem 25-jährigen Schweizer und einem gleichaltrigen Kosovaren ins Netz. Weil das Duo Einbruchwerkzeug mit sich führte, wurde es festgenommen.

Die Einbruchserie konzentrierte sich im Westaargau auf den Raum Muhen und im östlichen Kantonsteil auf die Gegend um Würenlos. Die Kantonspolizei stellte gemäss eigenen Angaben vom Donnerstag bei den Tatbestandsaufnahmen fest, dass es der Täterschaft in einigen Fällen leicht gemacht wurde, indem mehrere Türen nicht verschlossen waren.