Kanton Aargau

Einbruchdiebstähle im Aargau: Regierung soll Antworten liefern

Sind auch im Kanton Aargau Einbrecherbanden unterwegs? (Symbolbild)

Sind auch im Kanton Aargau Einbrecherbanden unterwegs? (Symbolbild)

In einer in dieser Woche eingereichten Interpellation stellt der Oftringer FDP-Grossrat Martin Bhend Fragen zu den sich offenbar häufenden bandenmässigen Einbrüchen im Grenzkanton Aargau.

FDP-Politiker Bhend begründet den Vorstoss mit sich häufenden Meldungen, wonach im Aargau nebst der Zunahme von Einbrüchen und Autoaufbrüchen, «nun auch Gewerbe- und Recyclingzentren von Diebesbanden mit bis zu 10 Personen heimgesucht und ausgeplündert werden».

Anhand des bisherigen, ihm bekannten Ermittlungsstands, seien «schockierenderweise sogar Kinder an solchen Einbrüchen beteiligt». Die Banden transportierten das Diebesgut mit Kleintransportern wahrscheinlich sofort ins benachbarte Ausland, vermutet Bhend.

Herkunft im Auslannd?

Er will von der Regierung nun wissen, ob sie die die Zunahme von bandenmässigen Einbruchdiebstählen bestätigt und ob die Herkunft der beteiligten Personen - wie vermutet - im nahen Ausland liege.

Weiter will er mittels seiner Interpellation in Erfahrung bringen, welche Möglichkeiten bei der Zusammenarbeit und dem Einsatz mit den Organen der Grenzwache in diesem Zusammenhang bestehen. Und er will abklären, ob sich die Regierung sich gar das dänische Szenario der teilweisen Wiedereinführung von Grenzkontrollen vorstellen kann. (mku)

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