Der Bewohner eines Einfamilienhauses in Holderbank kehrte am Freitag, 4. Oktober 2013, um 21 Uhr nach Hause zurück. Dabei musste er erkennen, dass in den frühen Abendstunden eingebrochen worden war. So war die Täterschaft in den Garten geschlichen und hatte die schräggestellte Terrassentüre aufgebrochen. Danach hatten die Einbrecher das ganze Haus durchwühlt und dabei Bargeld, eine Uhr und Schmuck gestohlen.

Dass die frühere Abenddämmerung Einbrecher anlockt, zeigen weitere drei Einbrüche von vom Freitagabend. Dabei waren Einfamilienhäuser in Brittnau und Hunzenschwil betroffen. Die Täterschaft war dabei zwischen 18 und 22 Uhr am Werk. Soweit bislang bekannt fehlt Schmuck.

Ferienabwesenheit ausgenutzt

Die Ferienabwesenheit der Bewohner nützten Einbrecher bei je einem Einfamilienhaus in Tennwil, Seon und Oberentfelden aus. Diese schlugen vermutlich auch am Freitagabend zu. Bemerkt wurde die Tat in allen drei Fällen von den Nachbarn, als sie am Samstagmorgen den Briefkasten leerten. Noch ist unklar, was alles entwendet wurde.

Zudem erhielt die Kantonspolizei Aargau am Freitag während des Tages noch drei Einbruchsmeldungen. So waren Einbrecher in der Nacht auf Freitag in ein Einfamilienhaus in Hausen eingedrungen. Irgendwann zwischen Mittwoch und Freitag hatten Unbekannte auch ein Einfamilienhaus in Kaiseraugst heimgesucht. In Nussbaumen schliesslich wurde am Freitag im Verlauf des Tages eine Wohnung Ziel eines Einbruchs.

Polizei gibt Tipps

Obwohl Einbrecher längst nicht nur bei Dunkelheit aktiv sind, muss jetzt im Herbst dem Thema Dämmerungseinbruch wieder vermehrt Beachtung geschenkt werden. Die Kantonspolizei rät als einfache Massnahme, in den frühen Abendstunden das Licht brennen zu lassen. Tag und Nacht sollten verdächtige Personen und Fahrzeuge in Wohnquartieren sofort der Polizei gemeldet werden via Notruf 117.