Oftringen

Ein Streit unter Asylbewerbern endet blutig

Bei einem Streit unter Asylbewerbern wurde ein Eritreer mit einem Messer verletzt. (Archivbild/Symbolbild)

Bei einem Streit unter Asylbewerbern wurde ein Eritreer mit einem Messer verletzt. (Archivbild/Symbolbild)

Bei einem Streit unter vier eritreischen Asylbewerbern wurde ein Beteiligter durch ein Messer verletzt. Die Polizei nahm alle vier Männer fest.

Eine Anwohnerin meldete am Montagabend, dass ein Bewohner der Asylbewerberunterkunft an der Zofingerstrasse in Oftringen verprügelt worden sei. Die Polizei rückte mit mehreren Patrouillen an. In der Unterkunft traf sie auf einen 20-jährigen Eritreer, der leicht verletzt war. Er wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Polizei nahm ihn danach fest. 

In der Zwischenzeit hatte die Polizei die Fahndung nach den Tätern aufgenommen. Wenige hundert Meter von der Unterkunft entfernt trafen die Polizisten auf drei Verdächtige und nahmen diese fest. Es handelte sich um drei Eritreer im Alter von 17 und 18 Jahren. Die drei Männer sind nicht in der Asylbewerberunterkunft wohnhaft und waren stark alkoholisiert. 

Einer der Festgenommenen wies eine blutende Stichwunde am Gesäss auf, welche im Spital genäht werden musste. Im Anschluss daran wurde auch er in Haft gesetzt. In der Nähe der Unterkunft – als mutmasslicher Tatort – stellte die Polizei ein Küchenmesser sicher. 

Die Umstände der Auseinandersetzung sind noch weitgehend unklar. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen. (sae)

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