Nationalrat
Ein Küsschen für SVP-Hardliner Glarner: «Ich habe eine Schiissfreud!»

Der Aargauer SVP-Hardliner Andreas Glarner schafft den Sprung nach Bern. Er hat das siebtbeste Resultat auf der SVP-Liste verbucht. Entsprechend freut er sich.

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Sieben Nationalratssitze hat die SVP geholt. Fünf Bisherige haben die Wiederwahl geschafft - zudem Thomas Burgherr und Andreas Glarner. Letzter, obwohl er den Nachteil hatte, "nur" auf Position 10 der Parteiliste zustehen.

«Ein schöner Moment», sagt Andreas Glarner zu Tele M1, als seine Wahl Tatsache ist. «Ich bin sehr, sehr dankbar, dass es gereicht hat.» Er sei schon überrascht, sagt Glarner darauf angesprochen, dass seine Wahl bei seinem ersten Antreten gleich geglückt sei.

Er habe auch finanziell keinen grossen Aufwand betrieben, sondern eine konsequente Asylpolitik verfolgt. Allerdings war er in den letzten Jahren als Fraktionspräsident der Aargauer SVP im Grossen Rat regelmässig präsent in den Medien.

Glarner ist ein Politiker, der polarisiert und gilt als Hardliner. «Entweder man hasst mich oder man liebt mich», sagt er auch am Wahlsonntag wieder im Aarauer Grossratsgebäude gegenüber Tele M1. «Ich will kein undefinierbarer Politiker sein.» (pz)

Die SVP hat mit 40 Prozent Wähleranteil im Aargau eine neue Rekordmarke aufgestellt – so hat sie in den Gemeinden abgeschnitten:

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