Freibad-Saison
Durchzogener Sommer für Aargauer Badis – doch es gibt Ausnahmen

Aargauer Schwimmbäder blicken auf eine durchzogene Saison zurück. Schuld ist das viele Regenwetter im Mai und Juni.

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Das Sommerwetter dieser Woche machts möglich: Tausende erfrischen sich in den Aargauer Schwimmbädern und nutzen die hohen Temperaturen für ein Sonnenbad. Das ist Balsam auf die Seele vieler Aargauer Badmeister. Denn ihre Saisonbilanz fällt ernüchternd aus – ganz anders als im Spitzensommer vom letzten Jahr, als die Kassen klingelten.

Schuld am durchzogenen Fazit ist das miese Sommerwetter in den Monaten Mai und Juni: Der Saisonstart der Schwimmbäder fiel wegen des häufigen Regens ins Wasser. Für das Aarauer Freibad Schachen ist die diesjährige Saison eine der schlechtesten überhaupt in seiner Geschichte. "Mai und Juni waren sehr schlecht", sagt Bademeister René Hächler gegenüber Tele M1.

Zum Glück kam der Sommer doch noch: "Der Juli ist dagegen relativ gut gewesen", sagt René Hächler. Schlechtes Wetter im Juli und im August wirkt sich massiver auf die Saisonbilanz aus als in den beiden Vormonaten. Trotzdem zählt das Aarauer Schwimmbad ein Drittel weniger Eintritte gezählt als im Vorjahr.

Aarau ist kein Einzelfall: Ein ebenfalls durchzogenes Fazit stellen diverse andere Badis im Aargau: Jene in Brugg, Lenzburg, Unterkulm, Tennwil und Menziken, wie Tele M1 berichtet.

Ganz anders tönt es dagegen beim Strandbad von Beinwil am See. Das Bad am Hallwilersee verzeichnet sich über eine überdurchschnittlich gute Saison. Badmeister Silvan Suter kennt die Erfolgsformel selbst nicht, aber er hat eine Vermutung. "Ich mutmasse: Wir haben einen See", sagt er zu Tele M1. Mit dem Naturerlebnis am Hallwilersee habe das Strandbad einen Vorteil gegenüber den Freibädern.