Olten-Aarau
Durchstich am Eppenberg: Kanton Aargau würde am liebsten gleich den nächsten Tunnel bohren

Der Aargauer Baudirektor Stephan Attiger freut sich über den Bahnausbau zwischen Aarau und Olten. Zugleich pocht er aber auf weitere Angebotsverbesserungen für den Aargau.

Fabian Hägler
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Mit geballter Faust und der Statue der heiligen Barbara unter dem Arm: Der erste Tunnelbauer tritt nach dem Durchstich am Eppenberg aus der Bohrmaschine auf die Hebebühne.
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Durchstich auf Knopfdruck: Thomas Schweizer (SBB-Gesamtprojektleiter Vierspurausbau Aarau-Olten), Stephan Attiger (Regierungsrat Aargau), Roland Fürst (Regierungsrat Solothurn), Anna Barbara Remund (Vizedirektorin Bundesamt für Verkehr) und Philippe Gauderon (Leiter SBB Infrastruktur, von links) starten die Bohrmaschine.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Eppenbergtunnel: Vorschau auf den Durchstich
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel Ein Mineur mit seinem verdienten Bier.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel Das Publikum wartet auf die Tunnelbaumaschine vor dem Portal in Gretzenbach.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel Die Schutzpatronin der Tunnelbauer, die heilige Barbara.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Der Durchstich des Eppenbergtunnel Nach einem Jahr Bauzeit hat die Tunnelbohrmaschine den 2600 Meter langen Tunnel durch den Eppenberg im Rohbau erstellt.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel Mineure machen ein Selfie.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel Feiernde Mineure.
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Impressionen vom Durchstich am Eppenbergtunnel
Das Portal in Gretzenbach kurz vor dem Durchstich.
Kurz nach halb elf Uhr zeigten sich erste Risse in der Wand.
Um 10.58 Uhr wurde die Maschine abgestellt.
Um 10.45 Uhr war die Bohrmaschine zu sehen.
Ein Hebegerät holt die Mineure nach dem Durchstich aus der Maschine.
Der Rest der Wand soll in der Woche nach dem Durchstich entfernt werden.
Blick auf das westliche Portal in Gretzenbach.
Der Einspurtunnel in Richtung Aarau.
Blick vom Aussichtsturm in Wöschnau Richtung Olten.
Der Eingang zum Eppenbergtunnel in Wöschnau. (Archiv)
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg Anfang Mai 2017.
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg
Impressionen vom «Tag des offenen Tunnels» beim Eppenberg

Mit geballter Faust und der Statue der heiligen Barbara unter dem Arm: Der erste Tunnelbauer tritt nach dem Durchstich am Eppenberg aus der Bohrmaschine auf die Hebebühne.

Chris Iseli

«Wenn man reinfährt, wird es dunkel, wenn man rauskommt, ist es Aargau.» Regierungsrat Stephan Attiger wiederholte bei der Feier zum Tunneldurchstich am Freitagmorgen einen Spruch, den er schon im Mai 2015 beim Spatenstich gemacht hatte. Der Aargauer Bau- und Verkehrsdirektor war sichtlich guter Laune, obwohl sein Spruch genau genommen nicht stimmt: Die beiden Portale des Eppenbergtunnels liegen im Kanton Solothurn.

Zur Verfügung gestellt

Dennoch profitiert auch der Aargau vom Vierspurausbau der SBB-Strecke im Niederamt. So wird ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 ausserhalb der Hauptverkehrszeiten der durchgehende Halbstundentakt der S-Bahn zwischen Aarau und Olten möglich. Vom selben Zeitpunkt an wird es halbstündliche Direktverbindungen Zofingen–Olten–Aarau geben.

Schon seit gut zwei Monaten verkehrt die S3 auf der Strecke zwischen Aarau und Zürich im Halbstundentakt. Möglich wurde die Verdichtung dank eines provisorischen Wendegleises beim neuen Ostportal des Eppenbergtunnels in der Wöschnau. «Wir freuen uns über diese Verbesserungen für den Aargau», sagte Attiger, und legte einen Spruch nach: «Am liebsten hätten wir die Tunnelbohrmaschine gleich wieder gewendet und wären Richtung Zürich weitergefahren.»

Doch der Wunsch der Regierung, ein neuer Tunnel zwischen Rupperswil und Zürich-Altstetten, kostet rund 7 Milliarden Franken. Der Bundesrat priorisiert im Ausbauschritt 2030/35 aber andere Projekte. Attiger sagte, er habe Verständnis, dass nicht alle Gelder an einem Ort eingesetzt werden könnten. Der Kanton werde aber dafür kämpfen, dass Bahnangebote, die in den nächsten Jahren eingeführt werden, nicht wieder gestrichen würden.