«Christian Kast»

Drohungen gegen Glarner und Kesb: Staatsanwaltschaft ermittelt – Kast vorübergehend festgenommen

Deswegen ermittelt nun die Staatsanwaltschaft – sie nahm Christian Kast (l.) vorübergehend fest. Doch die Nachrichten stammten nicht von ihm.

Andreas Glarner (r.) wurde, ebenso wie die Gemeinde Sisseln, mit Drohungen eingedeckt.

Deswegen ermittelt nun die Staatsanwaltschaft – sie nahm Christian Kast (l.) vorübergehend fest. Doch die Nachrichten stammten nicht von ihm.

SVP-Nationalrat Andreas Glarner hat eine ominöse Drohnachricht, die mit «Christian Kast» unterschrieben war, zur Anzeige gebracht. Er war nicht der einzige, der diese Nachricht erhalten hatte. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat nun ein Verfahren gegen Unbekannt eröffnet – denn der selbst ernannte Nazi Kast war nicht der Urheber.

Die Facebook-Drohnachricht gegen Andreas Glarner vom Sonntag hat juristische Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg ermittelt wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie zusätzlich wegen falscher Anschuldigung gegen Unbekannt. Intensive Ermittlungen seien am Laufen, teilt sie mit.

Die Nachrichten waren mit "Christian Kast" unterzeichnet und gingen auch bei der Gemeindekanzlei Sisseln, von wo Kast stammt, sowie bei einer anderen Aargauer Behörde ein. Sie richteten sich unter anderem gegen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb.

Kast vorübergehend festgenommen

Noch am Sonntag nahm die Kapo Kast an seinem Wohnort vorübergehend fest. Mittlerweile hat sie herausgefunden, dass er nicht der Absender war. Er ist wieder auf freiem Fuss. In der Drohung gegen Glarner hiess es: "Meine Schrotflinte ist geladen Andreas. Zuerst die Gemeinde, dann die Kesb, am Schluss die Aargauer Politiker. Glarner, du bist der Nächste." (mwa)

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