Oftringen
Drei Rocker aus Untersuchungshaft entlassen

Nach der wüsten Schlägerei unter Rockerbanden vor eine Tankstelle sitzen acht Beteiligte noch immer in Untersuchungshaft. Drei andere sind mittlerweile wieder auf freiem Fuss.

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Noch immer sind mehrere Rocker in U-Haft. (Symbolbild)

Noch immer sind mehrere Rocker in U-Haft. (Symbolbild)

Keystone

Etwas mehr als ein Monat ist seit der wüsten Schlägerei zwischen den zwei verfeindeten Gangs Hells Angels und Black Jackets auf dem Areal der Shell-Tankstelle vergangen. Noch immer sitzen fünf Mitglieder der Hells Angels und der mit ihnen befreundeten Motorradklubs Maniacs und Blueyellow Inferno in Untersuchungshaft. Darunter auch jener Hells Angel, der unmittelbar nach der Schlägerei am 8. Juli stark alkoholisiert in Oftringen verhaftet worden war.

Ebenfalls noch in Untersuchungshaft sind zwei Mitglieder der in Zofingen ansässigen Maniacs aus Aarburg und Rothrist und eine den Blueyellow Inferno angehörende Person aus Rothrist. «Gegen sie läuft ein Strafverfahren wegen Angriffs und versuchter schwerer Körperverletzung», sagt Elisabeth Strebel, Sprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft, auf Anfrage. Die zwei verhafteten Mitglieder der Black Jackets sind wieder auf freiem Fuss, ebenso ein Mitglied aus dem Umfeld der Hells Angels.

Noch immer kann die Staatsanwaltschaft über die Gründe und den genauen Hergang der Schlägerei keine weiteren Angaben machen. Zeugen wollen angeblich bis zu neun Rocker beobachtet haben, die am 8. Juli auf die beiden Black Jackets losgegangen waren. (ran)

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