Kantonshaushalt

Diese Millionen-Löcher im Staatshaushalt drohen dem Aargau in den nächsten 10 Jahren

Der Aargau sei im Vergleich mit anderen Kantonen sehr sparsam, heisst es seit längerem. Jetzt bestätigt dies eine neue Statistik der Eidgenössischen Finanzverwaltung. (Symbolbild).

Der Aargau sei im Vergleich mit anderen Kantonen sehr sparsam, heisst es seit längerem. Jetzt bestätigt dies eine neue Statistik der Eidgenössischen Finanzverwaltung. (Symbolbild).

Dem Kanton Aargau fehlen in den kommenden zehn Jahren zwischen 161 und 256 Millionen Franken jährlich.

Würde die Politik darauf nicht reagieren, kämen deshalb allein bis ins Jahr 2022 neue Defizite von über einer Milliarde Franken zusammen. Laut Finanzdirektor Markus Dieth ist diese Statistik eine Momentaufnahme. Sie verändert sich aufgrund neuer Erkenntnisse ständig. Die anstehende Haushaltsanierung müsse sich aber an der Grössenordnung von bis 250 Millionen Franken jährlich orientieren. Dies sei Voraussetzung für den Kanton, um Handlungsspielraum zurückzuerlangen. 

Der Aargau gibt am wenigsten aus – wie viel Sparpotenzial bleibt?

Der Aargau sei im Vergleich mit anderen Kantonen sehr sparsam, heisst es seit längerem. Jetzt bestätigt dies eine neue Statistik der Eidgenössischen Finanzverwaltung. Die Kantone Basel-Stadt und Genf geben pro Kopf der Bevölkerung mehr als doppelt so viel aus wie der Aargau. Dieser und die Gemeinden geben mit 10 933 Franken pro Einwohner sogar weniger aus als
alle anderen Kantone. Finanzdirektor Markus Dieth betonte am Mittwoch bei der Vorstellung des Sanierungsprogramms, dass darin die bisherigen drei Aargauer Entlastungspakete noch nicht eingerechnet sind. 

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