Die ZT Medien AG sieht sich aufgrund der strukturellen Veränderungen in der gesamten Medienbranche zu einem Sparprogramm gezwungen, wie die Zofinger Tagblatt AG am Montag berichtet. Als Grund werden massiv sinkende Umsätze im Leser-, Werbe- und Printmarkt genannt. Betroffen sind 24 Vollzeitstellen. Bereits seien 6,4 Vollzeitstellen nicht mehr ersetzt worden.

Zofinger Tagblatt: „Ich bedaure sehr, dass wir Kündigungen aussprechen müssen“

Zofinger Tagblatt: „Ich bedaure sehr, dass wir Kündigungen aussprechen müssen“

Beim Zofinger Tagblatt kommt es zu einem massiven Stellenabbau. 24 Stellen werden bis zum nächsten Monat bei Zeitung, Radio und Verlag gestrichen.

Im Juni 2019 würden 19 Kündigungen, respektive Änderungskündigungen ausgesprochen. Dabei handle es sich gesamthaft um 11,5 Vollzeitstellen. Die restlichen Prozente erfolgten über die natürliche Fluktuation und Pensionierungen.

Für die Mitarbeitenden, deren Arbeitsvertrag aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst oder verändert wird, werde ein Sozialplan erstellt.

"Die ZT Medien AG bewegt sich wie alle Medienunternehmen in einem schwierigen Umfeld und steht vor grossen Herausforderungen", lässt sich Verwaltungsratspräsidentin Corina Eichenberger auf der Internetseite des Unternehmes zitieren.

Im Zentrum der Sparbemühungen stünden eine Verschlankung der Abläufe und Prozesse. Die Kapazitäten sollen dem aktuellen Produktionsniveau angepasst werden. (az)