Kulm
Die «Swissair» macht diese beiden Aargauer reich

Die beiden Aargauer Simon Ludwig und Thomas Mannhart sind auf dem besten Weg, viel Geld zu verdienen: Sie produzieren und verkaufen altehrwürdige Swissair-Trolleys. Das Geschäft mit der Marke Swissair floriert.

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Simon Ludwig (rechts) und Thomas Mannhart verkaufen Trolleys der Swissair in die ganze Welt

Simon Ludwig (rechts) und Thomas Mannhart verkaufen Trolleys der Swissair in die ganze Welt

Tele M1

Simon Ludwig und Thomas Mannhart aus Oberkulm surfen auf der Erfolgswelle: Die Aargauer Flight-Attendants sind auf dem besten Weg, viel Geld zu verdienen. Und zwar mit dem Markennamen ihres ehemaligen Arbeitgebers: Swissair. Sie produzieren Trolleys und verkaufen diese über ihre Online-Homepage an Aviatikfans.

Vor acht Jahren haben die beiden Freunde mit dem Verkauf von Swissair-Souvenirs begonnen. Damals hatten sie fast 2500 Trolleys der Swissair aufgekauft, um diese später an Aviatikfans weiter zu verkaufen.

Die originalen Trolleys sind längst ausverkauft. Weil das Geschäft mit den Servierwagen so gut lief, kauften sie von der niederländischen Fluggesellschaft KLM weitere 1500 ausrangierte Trolleys auf und restaurierten diese, bevor auch diese in ihren Shop wanderten.

Jahresumsatz liegt bei 350'000 Franken

Die Trolleys sind «made in Switzerland»: In Reinach im Lerncenter der Alu Menziken bringen Lehrlinge die bei Airlines ausrangierten Trolleys wieder auf Vordermann. Die beiden Aargauer Flight-Attendants haben ihr Geschäftsmodell mit einer billigeren Produktion aus China getestet, waren jedoch wenig später mit der Qualität aus Asien unzufrieden.

Neben den Swissair-Trolleys verkaufen die Aargauer Geschäftsmänner über 70 verschiedene Souvenir-Artikel der Swissair. Die Marke Swissair ist in der ganzen Welt bei Aviatikfans nach wie vor Kult.

So stammen Käufer aus Japan, Australien, Neuseeland oder Guatemala. Das Geschäft floriert: Der Jahresumsatz liegt bei 350'000 Franken. Ein Trolley wird ab 300 Franken verkauft.

Ein Teil des Geldes, das Simon Ludwig und Thomas Mannhart mit dem Verkauf an Swissair-Fans verdienen, geht überdies auch an das Kinderhilfswerk der Swiss Air Lines.

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