Unwetter-Schäden
Die Regionalpolizei Zofingen verliert sieben ihrer neun Fahrzeuge

Vom Unwetter schwer betroffen ist die Regionalpolizei Zofingen. Doch auf den Verlust ihrer Fahrzeuge hat sie bereits reagiert.

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Ein Dienstwagen der Regionalpolizei Zofingen

Ein Dienstwagen der Regionalpolizei Zofingen

HO/Regionalpolizei Zofingen

Das Unwetter hat auch für die Regionalpolizei Zofingen massive Folgen: Sieben ihrer neun Fahrzeuge wurden im zweiten Untergeschoss im Bahnhofparking Zofingen von den Wassermassen zerstört. Am Sonntag standen sie noch unter Wasser. Sie müssen wohl alle ersetzt werden.

Die Flut hatte am Samstag das Bahnhofparking von Zofingen mit über 100 abgestellten Fahrzeugen überschwemmt. Am Sonntag wurde das erste Untergeschoss des Bahnhofparkings geräumt. Die Autos wurden abtransportiert und auf mehere Abstellplätze der Firma Tonini gebracht, wie die Feuerwehr auf ihrer Webseite mitteilte. Wie Leiter Stefan Wettstein gegenüber Radio Argovia erklärt, sind Ersatzfahrzeuge bereits organisiert. Am Mittwoch sollen sie geliefert werden. Ausserdem hält er fest: "Wir sind nach wie vor einsatzfähig."

Derweil bleibt das Bahnhofparking geschlossen. Dagegen sind in Zofingen wieder alle Strassen befahrbar. Die Stromversorgung funktioniere.

Im Spital fielen Lifte aus

Auch Teile des Spital Zofingen standen bis zu 40 Zentimeter unter Wasser. Zwischenzeitlich fielen die Lifte aus. «Die Patienten waren aber immer in Sicherheit», sagt CEO Christian Reize. Kurzfristig wurde gar ein Verlegungsstopp verhängt. Gegen 23.30 Uhr lief alles wieder in geordneten Bahnen.

Weil neun Trafostationen unter Wasser standen, fiel in grossen Teilen der Stadt der Strom aus. Im Seniorenzentrum war die Stromversorgung bis zum Sonntagmittag unterbrochen. «Dank Notstromaggregaten hat jedoch zu keiner Zeit eine Gefährdung der Bewohner bestanden», sagte Christiane Stadträtin Guyer weiter. (zt/pz)

Diese Bilder zeigen das Ausmass der Überschwemmungen: