Holzmarkt

Die Lärchen-Filetstücke aus dem Wald sind gesucht

Die schönen Lärchen auf dem Lagerplatz Wohlen erzielen Höchstpreise.AWV

Die schönen Lärchen auf dem Lagerplatz Wohlen erzielen Höchstpreise.AWV

Beim ersten Verkauf von Aargauer Werthölzern in der Saison 2011/2012 erreichte das Lärchenholz einen Preis über 1000 Franken. Bei der Eiche und der Esche mussten Preisrückgänge von durchschnittlich 20 Prozent hingenommen werden.

Mehr als 4000m3 Wertholz werden pro Jahr über die Waldholz Aargau vermittelt. Sie übernimmt die traditionellen Wertholzverkäufe und die Holzvermittlung des Aargauischen Waldwirtschaftsverbands (AWV).

An den fünf Lagerplätzen in Rheinfelden, Riniken, Wohlen, Unterentfelden und Siggenberg werden die Werthölzer präsentiert. Vor Kurzem ging die erste Wertholzsubmission, an der das Holz gezeigt und verkauft wird, zu Ende. 1678m3 wurden angeboten, dies trotz flauem Holzmarkt.

Nadelholz erzielt besseren Preis

Beim Nadelholz stiegen die durchschnittlichen Preise leicht oder blieben gegenüber dem Vorjahr stabil. Die Lärche, der Baum des Jahres 2012, konnte ihren Preis noch ein wenig steigern, auf 938 Franken pro Kubikmeter. Auf dem Lagerplatz in Wohlen musste für einen Kubikmeter Lärche im Durchschnitt gar etwas mehr als 1000 Franken geboten werden.

Der Preis der Fichte lag etwas unter jenem aus dem Vorjahr, bei Douglasie, Tanne und Föhre stieg er leicht. «Nur das Nadelholz kann dem starken Franken die Stirn bieten», sagt Theo Kern, Geschäftsführer des Aargauischen Waldwirtschaftsverbands, dazu.

Preisrückgang bei Eiche und Esche

Bei der Eiche und der Esche mussten Preisrückgänge von durchschnittlich 20 Prozent hingenommen werden. Denn die Laubbäume bekamen den starken Franken umso mehr zu spüren.

Der durchschnittliche Buchenholzpreis erreichte mit 131 Franken pro Kubikmeter einen noch nie da gewesenen Tiefstpreis. Dazu sagt Kern: «Somit ist ein Kubikmeter schönstes Buchenholz gleich viel wert wie ein trockener Ster Brennholz.» (cfü)

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