Unwetter

Die Knie-Vorstellung fiel buchstäblich ins Wasser

Aufbauarbeiten Zirkus Knie, Rythalleareal Solothurn © Hanspeter Baertschi

«Trotz allem, wir hatten Glück im Unglück. Weder Menschen noch Tiere kamen zu Schaden», sagt Zirkusdirektor Fredy Knie jun.

Aufbauarbeiten Zirkus Knie, Rythalleareal Solothurn © Hanspeter Baertschi

Statt viel Applaus gabs für den Nationalzirkus am Samstagabend Hagelschäden an den Fahrzeugen. Chef Fredy Knie jun. klagt trotzdem nicht.

Das Gastspiel des Zirkus Knie auf dem Zofinger Heiternplatz verlief wegen des heftigen Unwetters anders als geplant. Der Wolkenbruch ging kurz vor der Abendvorstellung nieder, wie Direktor Fredy Knie jun. sagt: «Betroffen waren wir vor allem vom Hagel. Da wir oben auf dem Berg waren, hatten wir das Glück, dass uns das Wasser nicht schadete.» Die Zirkusmacher zögerten den Beginn der Abendvorstellung einige Minuten hinaus, «um den Gästen, die unterwegs waren, etwas mehr Zeit zu geben», wie Fredy Knie sagt. «Dass viele, die den Besuch im Zirkus geplant hatten, plötzlich mit dem Wasser und seinen Auswirkungen zu kämpfen hatten, tut uns leid.»

Die Vorstellung war deshalb schlechter besucht als geplant. «Trotz allem, wir hatten Glück im Unglück. Weder Menschen noch Tiere kamen zu Schaden. Die Hagelschäden an unseren Fahrzeugen sind reparierbar und gemessen an den Schäden, die andere erleiden müssen, wirklich eine Kleinigkeit», so Fredy Knie weiter. Anfang Woche wird der Zirkus weiterziehen nach Aarau, wo zwischen Freitag und Montag mehrere Vorstellungen geplant sind. (tiz)

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