Aarau
Die Kantonspolizei sagt dem Einbruchdiebstahl den Kampf an

Mit einem neuen Lage- und Analysezentrum werden polizeiliche Ereignisse in Zukunft genauer von der Kantonspolizei Aargau analysiert. Der Dienst «FOKUS» soll verstärkt gegen erhöhte Einbruchsaktivität ankämpfen. Zudem wurden Kaderstellen neu besetzt.

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Um rasch und flexibel auf die Lage zu reagieren, steht dem Polizeikommandanten ein taktisches Element, der Dienst «FOKUS» zur Verfügung.

Um rasch und flexibel auf die Lage zu reagieren, steht dem Polizeikommandanten ein taktisches Element, der Dienst «FOKUS» zur Verfügung.

Chris Iseli

Die Kantonspolizei Aargau passt die Organisationstruktur auf 1. April 2014 leicht an. Gleichzeitig sind Kaderstellen neu besetzt worden, berichtet die Kantonspolizei am Dienstag.

Lage- und Analysezentrum

Die Kantonspolizei setzt sich zum Ziel, Phänomene und Entwicklungen mittels genauer Auswertung polizeilicher Ereignisse, noch besser zu erkennen.

Um diese Aufgabe zu optimieren, hat die Kantonspolizei Aargau ein Lage- und Analysezentrum geschaffen, welches die Drehscheibe zur Beschaffung, Auswertung und Verbreitung von lagebezogenen Informationen bildet. Dieser aus polizeilichen Spezialisten bestehende Dienst nimmt am 1. April 2014 seinen operativen Betrieb auf.

Das Lage-/Analysezentrum sowie ein neu eingerichteter Dienst «Operationen» gehören der neu gebildeten Abteilung «Führung und Einsatz» an. In diese Abteilung integriert werden die bestehenden Dienste Einsatzzentralen sowie Sicherheitspolizei.

Die Leitung der neuen Abteilung obliegt Hauptmann André Zumsteg, dem vormaligen Abteilungschef KAPO West.

Dienst «FOKUS»

Phänomene wie erhöhte Einbruchsaktivitäten zwingen die Polizei, permanent gezielt zu reagieren. Trotz dieses zusätzlichen Einsatzes muss die polizeiliche
Grundversorgung gewährleistet bleiben. Um rasch und flexibel auf die Lage zu reagieren, steht dem Polizeikommandanten ein taktisches Element, der Dienst «FOKUS» zur Verfügung.

Bisher unter dem Namen «Einsatzgruppe Sicherer Kanton Aargau» (SIKA) bekannt, setzt diese bewährte Einheit unter neuem Namen und mit angepasster Gliederung ihre Arbeit fort. Sie besteht aus 20 Polizistinnen und Polizisten, welche mehrheitlich der Kantonspolizei, aber auch aargauischen Regionalpolizeien angehören.

Seit mehreren Monaten liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten des Dienstes in Fahndungs- und Präventionskontrollen zur Bekämpfung des Einbruchdiebstahls.

Polizeitechnik wird eigene Abteilung

Die Bereiche Informatik, Telekommunikation, Garage und Logistik bilden zusammen die Abteilung Polizeitechnik. Diese sorgt für die fachlich kompetente
Unterstützung und den Unterhalt der im Einsatz stehenden IT-Systeme, technische Ausrüstungen und Fahrzeuge.

Weiter betreut sie wichtige Projekte wie den Neubau der Kantonalen Notrufzentrale KNZ und die Erneuerung des Rapportierungssystems der
Kantonspolizei. Überdies sorgt sie für technische Innovationen zur Unterstützung der polizeilichen Einsätze. Bisher gehörte der Dienst Polizeitechnik der Abteilung Support an.

Hauptmann Hans Widmer, dem bisher die Leitung der nun aufgelösten Abteilung Support oblag, ist ab 1. April 2014 der verantwortliche Abteilungschef.

Mediendienst wird dem Kommandanten unterstellt

Der Dienst Medien & PR wird dem Polizeikommandanten direkt unterstellt.