Egloff erhielt 115 von 133 gültigen Stimmen, die Wahl war also eine klare Sache. Auf den parteilosen Gegenkandidaten Beat A. Vogt aus Aarau Rohr entfielen nur 18 Stimmen.

Im Vorfeld war nicht sicher, ob das Parlament den Anspruch der Grünliberalen auf den Richterposten so ohne weiteres respektieren würde. Dass Egloff der GLP erst letzten Herbst beigetreten ist und früher FDP-Mitglied war, hätte einigen Freisinnigen sauer aufstossen können. Von der SVP wurde kritisiert, dass nur ein GLP-Kandidat im Rennen stand. Und das Ratsbüro hatte sich gegen den Antrag der Justizkommission entschieden, auch den parteilosen Gegenkandidaten zur Wahl vorzuschlagen. (mou)