Am Samstag um 7 Uhr früh tragen 40 Bühnenarbeiter keine Scheinwerfer und Schrauben mit sich auf dem Birrfeld herum, sondern Kaffee und Gipfeli. Denn: Dann kommt Cro. Der deutsche Rapper startet seine neue Tour in Lupfig.

Über Nacht kommt er aus Stuttgart angefahren – mit zwei 40-Tonnen-Sattelschleppern, mit 40 eigenen Bühnenarbeitern und Technikern. «Die wollen natürlich zuerst einmal Zmorge essen», sagt Marco Kugel. Bei Radio Argovia arbeitet er als Marketingleiter – und dieses Jahr zum siebten Mal als Gesamtleiter des Argovia-Fäschts.

Ein Besuch beim Aufbau zeigt: Der Chef legt selbst auch Hand an. Er hilft, einen Pavillon aufzustellen, bringt eine Werbeblache an, schliesst eine Lücke im Absperrgitter. «Letztlich bin ich verantwortlich, wenn etwas schiefgeht. Da muss ich mich schon selbst versichern, dass alle Notausgänge korrekt beschriftet sind», sagt Marco Kugel.

Doch damit Cro am Samstagmorgen früh mit Aufbau und Soundcheck loslegen kann, muss noch einiges vorbereitet werden. Der grosse Teil des «Hosenlupfs», wie der Chef sagt, wurde in den letzten zwei Wochen bereits geschafft: 25 Arbeiter waren damit beschäftigt, Bühne, Mischerturm, Stände, Lounges und Zelte aufzubauen. Heute Freitag folgt noch die Bühnentechnik, das Catering, die Einrichtung der Bars.

Am Freitagabend startet die «grösste Party der Schweiz» mit dem Beizli-Fäscht und 15'000 erwarteten Besuchern. Am Samstag spielen vor 45'000 Zuschauern Luca Hänni, Marit Larsen, Dodo, Müslüm, Stress, Cro, Lo & Leduc und Remady & Manu-L.