Baden
Die Bombendrohung kostet das Grand Casino Baden eine grosse Stange Geld

Am Samstagabend war das Grand Casino Baden während rund vier Stunden grossräumig abgesperrt. Grund dafür war eine anonyme Bombendrohung. Der Vorfall kostet das Casino viel Geld.

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Am Samstagabend löste ein eingehender Telefonanruf im Grand Casino Baden viel Trubel aus. Der Telefonanrufer drohte dem Casino mit einer Bombe - die Kantonspolizei rückte mit einem Grossaufgebot aus und sperrte das Areal grossräumig ab.

Die Casino- und Restaurant-Besucher mussten evakuiert werden und wurden ins Trafo gebracht. Die Polizei konnte weder in der Liegenschaft noch in der darunter befindlichen Parkgarage verdächtige Gegenstände feststellen. Die Gäste erhielten - nach rund vier Stunden - wieder Zutritt zum Casino.

Ende gut alles gut? Nicht ganz, denn die Bombendrohung sprengte dem Grand Casino Baden ein beträchtliches Loch in die Kasse. Rund 100'000 Franken an Einnahmen vom Restaurant- und Casino-Betrieb fehlt dem Unternehmen.

Bombendrohung im Grand Casino Baden
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Ein Drohanruf führte zu einem grossen Polizeieinsatz sowie zur Evakuierung des Grand Casino Baden.
Ein Drohanruf führte zu einem grossen Polizeieinsatz sowie zur Evakuierung des Grand Casino Baden.

Bombendrohung im Grand Casino Baden

Kapo AG

Patrick Konzack, Chief Gaming Officer im Grand Casino Baden sagt gegenüber «Tele M1»: «Für die Mitarbeiter war es eine emotionale Ausnahmesituation. So etwas hat es seit 2002 noch nie gegeben.»

Das Grand Casino Baden dankte in einer Stellungnahme allen Beteiligten für das «professionelle Verhalten.»