Wettbewerb

Die besten Aargauer Kirschen kommen wieder aus dem Fricktal

Experte Franz Freiermuth übergibt Zita und Hansruedi Burkart aus Obermumpf den Preis für die besten Aargauer Krischen.

Experte Franz Freiermuth übergibt Zita und Hansruedi Burkart aus Obermumpf den Preis für die besten Aargauer Krischen.

Der Verband Aargauer Obstproduzenten hat auch dieses Jahr wieder in einem Wettbewerb die besten Kirschproduzenten gekürt. Von den 18 Teilnehmern setzten sich schliesslich Hansruedi und Zita Burkart in Obermumpf durch.

Somit geht der Spitzenplatz für Aargauer Kirschen wiederum ins Fricktal. Bei der Bewertung wurden Fruchtbehang, Fruchtgrösse, Qualitätsbeurteilung und Gesamteindruck am höchs-
ten gewichtet. Die Preisübergabe erfolgte am Dienstagabend in den Kirschenkulturen von Hansruedi und Zita Burkart.

Drittgrösste Ernte erwartet

Der Experte Franz Freiermuth betont, dass der Frühling und Vorsommer 2018 für die Kirschenproduzenten eine echte Herausforderung gewesen sei. Nach einem schneereichen, kalten März erblühten die Kirschbäume im trockenen und zweitwärmsten April seit Messbeginn. Im Gegensatz zum Vorjahr blieben die Kirschenproduzenten von Frostschäden verschont.

Nun erwarten die Kirschenbauern dieses Jahr in allen Anbaugebieten der Schweiz mit nahezu 3000 Tonnen Tafelkirschen die drittgrösste Ernte seit über zehn Jahren. Knapp jede zweite Tafelkirsche wird in den Nordwestschweizer Kantonen Aargau, Baselland und Solothurn geerntet.

Im Aargau erwarten die rund 100 Kirschenproduzenten 600 Tonnen Tafelkirschen, 300 Tonnen Konservenkirschen, die mehrheitlich mechanisch geerntet werden, sowie 700 bis 900 Tonnen Brennkirschen. (az)

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