Im Kanton Aargau ist die Arbeitslosenquote im Monat Februar bei 3,5 Prozent verharrt. 12'297 Personen waren als arbeitslos registriert - 12 Personen weniger als im Vormonat.

Bei den Männern beträgt die Arbeitslosenquote 3,7 Prozent und bei den Frauen 3,3 Prozent, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag mitteilte.

Die durchschnittliche Quote liegt im Aargau um 0,2 Prozentpunkte unter dem gesamtschweizerischen Wert von 3,7 Prozent.

Im Aargau stieg die Zahl der registrierten Stellensuchenden um 121 auf 16'529. Bei den sechs Regionalen Arbeitsmittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren gleichzeitig 1174 offene Stellen gemeldet.

Gemäss den verfügbaren Zahlen steuerten die Arbeitslosenkassen im Dezember 304 Personen aus. Das bedeutet, die betroffenen Arbeitslosen verloren ihren Anspruch auf Taggelder. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 2629 Personen ausgesteuert.

Wer im Aargau arbeitslos ist, sucht im Durchschnitt 236 Tage, bis er wieder einen Job hat. Ende Februar waren 1863 Personen länger als ein Jahr arbeitslos.

Mehr Kurzarbeit

Die Zahl der Betriebe, die ein Gesuch um Kurzarbeit einreichten, stieg im Februar im Vergleich zum Vormonat erneut - um drei auf 44 Betriebe. Die Zahl der Anmeldungen liegt über dem mehrjährigen Durchschnitt für den Monat Februar, wie das AWA festhält.

In den neu gemeldeten Betrieben können 583 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen sein. Derzeit liegt mit den Anträgen aus den Vormonaten für 1737 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor.

Praktisch ausnahmslos gaben alle Betriebe den starken Franken als Grund für die Einführung von Kurzarbeit an. Rund ein Viertel der Betriebe, die Kurzarbeit angemeldet haben, ist im Baugewerbe tätig.