Staatsschreiberin

«Die Arbeit ist aufwendig»: Landammann Markus Dieth über den Rücktritt von Vincenza Trivigno

Markus Dieth und Vincenza Trivigno zusammen an der Fête des Vignerons 2019 in Vevey.

Markus Dieth und Vincenza Trivigno zusammen an der Fête des Vignerons 2019 in Vevey.

Die derzeit amtierende Staatsschreiberin Vincenza Trivigno wird im Frühling 2021 von ihrem Amt zurücktreten. Über fünf Jahre hinweg arbeitete sie für den Kanton Aargau. Nun äussert sich Landammann Markus Dieth über ihren Abgang.

«Ich bedauere den Rücktritt von Vincenza Trivigno sehr, wir sind ein gutes Team», sagt Landammann Markus Dieth. Er habe aber Verständnis dafür, dass die Staatsschreiberin die Chance ergreift, eine CEO-Stelle anzunehmen.

Trivigno ist die erste Frau, im Amt des Aargauer Staatsschreibers. Soll sie auch eine Nachfolgerin haben? Für den Landammann spielt das Geschlecht keine Rolle: «Wir müssen die beste Person für diese Stelle finden, egal ob Mann oder Frau», sagt er. Verständnis und Bereitschaft dafür, sehr viel zu leisten, müsse die Nachfolgerin oder der Nachfolger mitbringen, «diese Arbeit ist aufwendig».

Die Staatsschreiberin ist Leiterin der Staatskanzlei und Generalsekretärin der Kantonsregierung. Sie ist in die Regierungsgeschäfte involviert und übernimmt Koordinations- und Repräsentationsaufgaben. «Das braucht ein breites Wissen, Gewandtheit und Sprachkenntnisse», sagt Markus Dieth.

Die Stelle wird jetzt ausgeschrieben. Um die beste Nachfolge Trivignos zu finden, wird laut Dieth auch ein externes Unternehmen beigezogen. «Dem Amt entsprechend, ist der Bewerbungsprozess gründlich und braucht Zeit», sagt er. Trivigno hat die Stelle am 1. Juni 2016 angetreten. Ihr Vorgänger war Peter Grünenfelder.

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