Zum 18. Mal führt Werner Stauffer im Aargau Regie über das Feldschiessen. Und seine Ansage ist klar: «Wir wollen in diesem Jahr mindestens wieder 14 200 Schützinnen und Schützen auf einen Schiessplatz bewegen.» Heimliches Ziel bleibt ein Triumph über Zürich. Für Jürg Weber, 300-m-Bereichsleiter im Aargauer Schiesssportverband (AGSV), ist und bleibt das Feldschiessen der typische Breitensportanlass. «Da betreiben wir beste Werbung an der Basis», sagt der Seetaler mit hörbarer Begeisterung. «Da bringen wir der allgemeinen Bevölkerung den Schiesssport nahe.»

Im letzten Jahr steigerte sich der Aargau im Feldschiessen auf über 14 100 Teilnehmer mit dem Gewehr oder der Pistole. Werner Stauffer setzt als Aargauer Feldchef seit Jahren alle Hebel in Bewegung, damit die Schiessplätze und die zuständigen Schützenvereine intensiv Werbung für eine hohe Beteiligung betreiben. Der organisatorische Startschuss für ein erfolgreiches Feldschiessen 2017 im Aargau erfolgte traditionell mit dem Instruktionsrapport in der Schützenstube der Regionalschiessanlage Lostorf in Buchs. Stauffer begrüsste dazu über 100 Vereinsvertreter. Das Feldschiessen 2017 findet am Wochenende vom 9. bis 11. Juni statt. Im Aargau kann das Programm mit 18 Schüssen auf 45 Schiessplätzen absolviert werden. An 35 Orten wartet ein 300-m-Schützenhaus auf möglichst viele Teilnehmer, die Pistolenschützen werden an 10 Orten begrüsst. Nur zu gerne würde der Aargau wieder auf die landesweite Position 2 hinter Bern vorrücken. Dazu müsste er den Kanton Zürich überflügeln. Letzmals war dies 2014 der Fall. Entsprechend sind die Aargauer Schützenvereine gefordert.

Der sogenannte Kickoff zum Feldschiessen im Aargau findet am 24. Mai auf dem Schiessplatz der Schützengesellschaft Rüfenach statt. «Wir erwarten zahlreiche Prominenz aus Sport und Politik», kündigte Werner Stauffer in Buchs an. (az)